Uschi im rosa-pinken Geschenkeeinpackwahn!

Geht euch das auch manchmal so, dass ihr eine Farbe vor Jahren mal innig geliebt habt und dann, irgendwann, schlug die Liebe in Abneigung, nein, in Hass um und plötzlich ist sie wieder da, diese Farbe, sie winkt schüchtern und am liebsten möchte man überrascht sagen „Hallo!? Wo warst du all die Jahre?“ Vielleicht liegt es aber in meinem Fall auch einfach daran, dass ich jetzt Mutter einer Tochter bin und sich das Pink klammheimlich bei uns einschlich, ohne dass ich es bemerkte und ehe ich Widerstand leisten konnte, hatte ich mich auch schon daran gewöhnt. Und nun geht es sogar noch weiter, plötzlich MAG ich sogar alles Rosa-Pinke! Nun, in meinen Kleiderschrank ist es noch nicht vorgedrungen, soweit kommt’s noch, aber meine Bastelvorräte hat es auf jeden Fall schon erreicht. Aber genug gefaselt, eigentlich wollte ich auch nur ein paar easy-peasy Einpackideen mit euch teilen, wenn ihr gerade mal keine Lust auf Kringelband und Co. habt. Wobei ich hier das Kringelband im Allgemeinen nicht verurteilen will, das kann manchmal auch ganz schön sein, vor allem bei kleinen Kindern, die wuscheln so gerne darin herum. Also, nun meine Ideen, bei dem einen oder anderen Paket hab ich mich gerne auch mal auf Pinterest inspirieren lassen (klick).

geschenk knöpfe

Hier habe ich einfach nur zwei farblich passende Knöpfe durch einen Wollfaden gezogen und mit doppelseitigem Klebeband ein wenig fixiert. Wolle eignet sich übrigens super als Geschenkbandersatz!

geschenk windrad

Bei dem zweiten habe ich einfach nur 4 Dreiecke aus Pappe ausgeschnitten und so in der Mitte mit Kleber fixiert, dass es aussieht wie ein kleines Windrad. Peppt die einfache Schleife doch ein wenig auf, oder? geschenk wimpel

Hier mein Lieblingsgeschenkaccessoire, die einfache Paketstrippe, kombiniert mit ein wenig Masking Tape, und schwupss hat man eine kleine Mini-Wimpelkette! Unten seht ihr noch die ganze Sammlung, übrigens wurden alle Geschenke für eine einzige Person verpackt! Genau, für meine Regina! Die hatte nämlich letztens Geburtstag! Whoopwhoop! Ach, da fällt mir ein, da müssen wir dein Alter ja im ABOUT noch aktualisieren, nicht wahr, Regina? Muahaha! 😛

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

geschenke gesamt

Glitzherbstdeko, die Erste!

pinsel_blätter_glitter

Erinnert ihr euch an die Schleimmonster, von denen ich Anfang des Monats erzählt und damit ja auch ein wenig Verwirrung gestiftet habe? Es wurde ja schon vermutet, meine Balkonpflanzen wären von schleimigen Nacktschnecken befallen, nur warum ich diese mit zu einer Familienfeier nehmen musste, blieb dem Leser unklar. Ja nee, keine Schnecken, ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass ich erkältet war – und bin. Wie heißt es so schön, eine Erkältung kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage, geht 3 Tage? Nun, bei mir gaben sich nur leider die unterschiedlichen Erkältungen die Klinke in die Hand, immer wenn Eine gerade am gehen war, kam auch schon die Nächste. Bis dann irgendwann mein Körper gestreikt hat, so Uschi, entweder Bettruhe und ganz viel Tee oder ich mach hier nicht mehr mit! Ich habe mich also gefügt und verbringe nun die Tage auf dem Sofa, in meine Kuscheldecke gekuschelt und staffelweise Danni Lowinski guckend. Sorry, fragt nicht, diese Frau ist ja völlig an mir vorbei gegangen, aber einmal angefangen macht es ja irgendwie süchtig.

Aber nach gefühlten 47 gewonnenen Klagen der Frau Lowinski brauchte ich dann irgendwann auch ein bißchen Abwechslung und war bereit für mein erstes Herbst-DIY in diesem Jahr. Und weil es so einfach und so schön ist, muss ich es natürlich mit euch teilen! Alles was ihr braucht sind Herbstblätter, Leim, einen Pinsel und Glitzer!

herbstlaub

Ich habe also die vom Augustinchen und Junomann gesammelten Herbstblätter zunächst unter dicke Bücher gepackt und ein wenig geplättet. Dann wurden sie mit Leim bestrichen (ich habe da so ein Fass mit speziellem Decopatch-Leim, aber sicher geht auch normaler Bastelkeber, es muss nur flüssig und leicht aufzutragen sein) und mit vieeeel Glitzer bestreut. Alles, was danach daneben fällt, kann ja wiederverwendet werden.

glitzerblaetter in the making glitzerblaetter in the making_1

Die typische Frage vom Junomann, als ich ihm stolz die glitzernden Blätter zeigte: Und was machst du jetzt damit? Tsss…Männer! Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Legt sie als Deko auf die Tischdecke! Oder klebt sie als Verpackungshighlight auf ein verpacktes Geschenk! Und mit einem Stock und ein bißchen Strippe könnt ihr ganz schnell ein goldiges Herbstmobile basteln, was in der Oktobersonne funkelt und garantiert ganz schnell wieder gesund macht!

Achja, und falls ihr Euch fragt, warum das hier jetzt der erste Teil der Glitzherbstdeko ist – die Regina wird schon ganz bald weiterglitzern!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

P.S. Und weil heute Dienstag ist, schicke meine Glitzerblätter noch schnell rüber zum CREADIENSTAG!

glitzerblätter als geschenkdekoglitzerblätter_mobile

 

 

So war er, unser erster MiniPopUpShop

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Vor ein paar Wochen, ach, was schreib ich, MONATEN, tippelte mir Regina und fragte mich, ob ich vielleicht mal Lust auf einen kleinen Stand hätte. Wo wir all unsere Basteleien rauskramen und der Öffentlichkeit präsentieren können. Und vielleicht ja so gar das ein oder andere Stück bei dieser Gelegenheit verkaufen. Wegen Shop und so. Und dass es sich um ein Hoffest handeln würde, in einer kleinen, feinen Mosterei im Nachbardorf mit gaaanz vielen leckeren Äpfeln. Klar hatte ich Lust! Die WhatsApps sprangen hin und her, wir wollten Äpfel häkeln, Apfelkissen nähen, Äpfelchen für die Ohrlöcher kreiieren, Apfelttaschen machen (also, aus Stoff, nicht aus Blätterteig), Nackenkissen für alle, Baby-Halstücher (#einbabykannniegenughalstücherhaben), wir überschlugen uns geradezu vor Ideen. Naja, und dann … passierte erst mal nichts. Chronische Aufschieberitis nennt man das ja heutzutage. Schließlich war da die Hochzeit vom Uschi-Bruder, der erste Kindergeburtstag, die Silberhochzeit der Regina-Eltern, Augustinchen lernte laufen, Flipsi lachte sich laut über Hund Elisabeth kaputt, Uschi fuhr plötzlich wieder jeden Tag mit dem Petra-Auto zur Arbeit und…HUCH! Ist ja nur noch eine Woche!

Aufgeschreckt wie die Hühner werkelten wir also jeden Abend an unseren Nähmaschinen (die dann zwischendurch auch mal heißliefen „Aaaah Uschi, meine Nähmaschine gibt den Geist auf!“), befüllten Kissen, ließen Täschchen von freiwilligen Helfern umstülpen, schickten den Mann los, um noch mehr Material zu beschaffen, bogen Schmuckdraht…und doch, zwei Tage vorher traute sich dann eine von uns in den Raum zu werfen: „Aber wennwa jetzt absagen ist och doof, wa?“ Bestärkt von unseren Männern zogen wir es dann aber doch durch und standen letzte Woche also vor unserem Tisch auf dem Mostereihof, der da unser erster MiniPopUpShop werden sollte. Schnell wurden noch Preisschilder auf der Schreibmaschine getippelt, die vielen Kissen drapiert und dann saßen wir zwei stolz wie Frau Holle hinter unserem Stand. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, aber erfahrene Mitstreiter, die gegenüber ihre Keramik anpriesen (unter einem mitgebrachten Pavillon, voll die Profis also), liehen uns ein Stück Plane. Zum Glück, denn nach einer Weile fing es mächtig an zu regnen und wir retteten zuerst unseren MiniPopUpShop und dann uns selbst.

Und auch wenn aufgrund des Wetters nicht allzu viele unseren ersten kleinen Stand sahen, so haben wir auf jeden Fall die ein oder andere Dorf-Omi mit unseren Farben inspiriert, super-leckeren frisch gepressten Apfelmost getrunken (Presst man Äpfel? Oder quetscht man sie?), aßen jede Menge leckeren, selbstgebackenen Kuchen vom Kuchenstand und erfreuten neugierige Kinderaugen mit kleinen Stofferdbeerbroschen. Was wir mitnehmen? Ganz viel Respekt denjenigen gegenüber, die sich jedes Wochenende auf einen Markt stellen und ihr mit Herzblut Hergestelltes anpreisen, mit all den Zweifeln, die man da so hat, aber auch dem Stolz, was auf die Beine gestellt zu haben. Ob es eine Wiederholung geben wird? Bestimmt! Aber nicht sofort. Vielleicht ja im Advent? Pling*Pling* Lasst Euch überaschen!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

Ganz beliebt – die kleinen Stofferdbeeren von Regina!DSC_0447

Täschchen kann man schließlich nie genug haben!  DSC_0444

Reginas bunte Knöpfe –  sind sie nicht sweet?DSC_0439

Zwischendurch mal schnell einen leckeren Apfelmost gezischelt…  äpfe-_waage

Frischer kann Apfelsaft nicht sein!äpfel_schaufel

Dem Regen mit lecker schmecker Blechkuchen getrotzt!kuchen mit zuckerstreuseln

Kirschkernkissen in Herzform:DSC_0437

Kleine Lätzchen, die mal im früheren Leben ein Vorhang waren! 🙂  DSC_0436

Uschis erste Schmuckkollektion, inspired by APPLES 🙂DSC_0434

Ich liebe ja Reginas Frottee-Knöpfe!   taschen_popupshop

Kleine Apfelohringe – sieht ja schon fast weihnachtlich aus! Pling*Pling*  ohrringe_popupshop

Creadienstag: MR & MRS Coffee Mugs

Mr. and Mrs. Coffee Mugs

Heute mal ganz schnell eine super easypeasy Mitbringselidee, wie in meinem Fall zur Hochzeit meines Bruders und seiner wunderschönen Braut. In meinem Kopf schwirren jetzt schon weitere Tassen mit meinen Lieblingszitaten, Punktetassen, Tassen mit Blumenrankeln, Schnurrbarttassen…meine lieben Freunde, sorry, aber zum nächsten Geburtstag bekommt ihr wohl jeder Eine!

Nun, alles was ihr dazu braucht, ist – logisch – eine einfache Tasse bzw. Kaffeebecher (z.B. günstig vom Möbelschweden), einen Porcellain-Paint-Stift (gibt’s im Bastelladen), Wattestäbchen bzw. Wattepads zum korrigieren und …naja…ein Zitat, ein Motiv, ein Muster, whatever!  Den Stift schütteln, ansetzen, losmalen, bzw. schreiben und fertig! Achtung, manchmal kommt aus dem Stift plötzlich ein ganzer Tropfen Farbe, daher nicht so stark aufdrücken und immer mal wieder ein wenig abstreifen, z.B. auf einem Blatt Papier. So lange die Farbe noch nass ist, kann man auch noch korrigieren, also unbedingt Wattestäbchen parat haben. Wenn das Ergebnis am Ende gefällt, muss das Ganze nur noch 4 Stunden trocknen und dann eine halbe Stunde in den Ofen (steht alles ganz genau auf dem Stift). Es soll wohl sogar spülmaschinenfest sein, obwohl ich das mal nicht so glauben mag.

Die fertig bemalten Tassen habe ich schließlich mit Geld und Kaffeebohnen gefüllt und einen passenen Geschenkkarton (das Set gab es übrigens bei Idee) mit selbstgemachten Liebeskonfetti und Liebesherzen dekoriert. Und diese fliegen jetzt rosarot-kitschig zum heutigen Creadienstag!

Adieu und bis bald,

eure Uschi

Mr. and Mrs. Coffee Mugs_twoMr. and Mrs. Coffee Mugs_balloon_heartMr. and Mrs. Coffee Mugs_balloon_heart_final

#einbabykannniegenughalstücherhaben

Uschi tippelte mir neulich, dass Augustinchen von ihrer Tante ein Halstuch bekommen hat, welches Uschis Mama mal für sie genäht hatte, als Tantchen noch ganz klein war. Ein ganz niedliches Teil, blau mit weißen Blümchen und dem aufgenähten Anfangsbuchstaben des Tantennamens, der zufällig mit dem von Augustinchen übereinstimmt. Wie praktisch! Vielleicht wird durch dieses Tuch jeder Mädchenname folgender Generation ab sofort immer mit A beginnen…und jedes dieser Mädchen wird dieses Tuch tragen!? Eine neue Tradition! Ich werde das beobachten! 😉

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Auf jeden Fall sind Tücher ja eh super praktisch. Als Windschutz, Dekoelement oder natürlich auch als Sabberbremse. Und weil Augustinchen wirklich viel sabbert – Das müsst ihr euch aber nicht eklig, sondern süss vorstellen! Sie ist sogar süss wenn sie sabbert! Zuckersüss! – und auch beim Erdnussflip die Sabberdrüsen ihre Funktion aufgenommen haben – Der ist natürlich auch total süss, wenn er sabbert! – entfachte kollektive Euphorie bezüglich einer Hals- aka Sabber-Tücher Massenproduktion. Für Augustinchen und ihre weiblichen Nachkommen, Erdnusflippi und am besten auch gleich noch für all die Babies, die schon bald Geburtstag feiern, oder noch geboren werden. Meine Babygeschenke-to do-Liste ist unglaublich lang, weil im letzten Jahr scheinbar irgendeine Fruchtbarkeitsgottheit ihre Fähigkeiten in meinem Umfeld erprobt hat – mit hoher Erfolgsquote!

Hier also eine kleine Anleitung für unser Multifunktionstuch.

Als erstes schnappt ihr euch ein A4 Blatt und teilt es folgender Maßen…

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…um es dann wieder an den schmalsten Seiten zuammen zu kleben…

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….fertig ist die Vorlage. Diese auf den Stoff eurer Wahl übertragen, mit Nahtzugabe ausschneiden und dann rechts auf rechts an den zweiten Stoff eurer Wahl feststecken.

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Mit dem einfachen geraden Stich zusammen nähen, dabei eine Wendeöffnung lassen, umstülpen und schön glatt bügeln.

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Dann nochmal versäumen (wobei sich die Wendeöffnung automatisch verschließt & das Ganze auch beim Waschen schön in Form bleibt)….

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….fertig ist das Wendetuch!

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Wem Wenden zu bunt ist, oder zu viel Stoff, kann natürlich die Seiten der Vorlage einfach ordentlich umbügeln & vernähen.

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Das hat Uschi auch so gemacht & die Tücher dann noch nach Belieben verziehrt:

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Meine aktuelle Kollektion sieht so aus:

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Es geht wirklich super schnell & macht süchtig! Von der Größe her passt es übrigens auch an einen Erwachsenen-Hals, wenn man an die Enden einen Druckknopf anbringt. Vielleicht probiere ich es aber auch mal mit einer Vorlage aus A3 Papier, dann kann man es sich bestimmt gefaltet auch um einen Erwachsenen-Kopf in die Frisur knoten….

Viel Spaß beim Probieren,

eure Regina ❤