Glitzerherbstdeko, die Zweite!

Im Herbst stelle ich ja immer wieder fest, dass ich es total toll finde, in einer Klimazone mit Jahreszeiten zu leben. Natürlich liebe ich den Sommer, aber irgendwie hat doch jede Jahreszeit ihre liebenswerten Seiten! Auch der Herbst. Momentan könnte ich draußen in der Herbstsonne ununterbrochen Dinge sammeln…. Eicheln, Kastanien, Stöcker, Zweige mit Beeren, getrocknete Distelblüten… Eicheln, Kastanien… In der Urzeit hätte ich wahrscheinlich ein ganzes Rudel an Sammlern unter mir & wir würden gar nicht auf die von der Jagd zurückkehrenden Männer warten müssen, weil wir längst von unseren Beeren satt wären. Wenn ich etwas mehr darüber nachdenke, sammle ich aber nicht nur im Herbst und auch nicht nur „Zeug zum Basteln und Dekorieren“…haha. Vielleicht war ich in einem früheren Leben tatsächlich ein urzeitlicher Supersammler?! 😉 Das werden wir wohl nie erfahren. Auf jeden Fall liebe ich die Raschelblätter in all ihren bunten Farben, die Herbstluft, Kürbisse, knisterndes Kaminfeuer das zum ersten Mal entfacht wird, kuschelige Schals und rosa Wangen nach dem Spazierengehen.

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Falls auch ihr an all dem herbstlichen Bastelmaterial in der Natur nicht vorbei kommt, hier eine kleine Idee, was ihr zumindest mit den Eicheln anstellen könnt, um den den goldenen Herbst noch goldener zu machen, oder vielleicht sogar schon den Übergang zur glitzernden Adventszeit vorzubereiten: Glitzereicheln!

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Dazu benötigt ihr nur ein paar Eicheln mit Hütchen, an denen optimaler Weise auch noch ein kleines Stielchen dran ist. So kann man dann Schnur oder Draht besser befestigen, wenn man die kleinen Glitzerteile irgendwo anhängen möchte. Die Eicheln am Besten ein paar Tage in der Wohnung trocknen lassen – meistens fallen dann die Hütchen ab. Stört aber nicht, denn mit Kleber sind sie ganz fix wieder befestigt.

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Zum Glitzern habe ich mit einem Pinsel Dekopatch-Kleber aufgetragen, der ist so schön flüssig und lässt sich deshalb gut verteilen. Die Eichel dann mit losem Glitzer bestreuen, trocknen lassen – fertig! Ganz einfach!

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Bei uns hängen die Glitzereicheln an einem hübschen Zweig (den ich natürlich selbst gesammelt hab), der in einer Vase steht. Im letzten Jahr, habe ich damit auch Weihnachtsgeschenke verziert, bzw. einige Sets aus mehreren Eicheln verschenkt. Kam immer super an!

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Also husch husch raus mit euch, Sonne genießen und saaaammmeeeeeln!!! 🙂

Liebste Grüße vom Dorf,
Regina ❤

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Glitzherbstdeko, die Erste!

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Erinnert ihr euch an die Schleimmonster, von denen ich Anfang des Monats erzählt und damit ja auch ein wenig Verwirrung gestiftet habe? Es wurde ja schon vermutet, meine Balkonpflanzen wären von schleimigen Nacktschnecken befallen, nur warum ich diese mit zu einer Familienfeier nehmen musste, blieb dem Leser unklar. Ja nee, keine Schnecken, ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass ich erkältet war – und bin. Wie heißt es so schön, eine Erkältung kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage, geht 3 Tage? Nun, bei mir gaben sich nur leider die unterschiedlichen Erkältungen die Klinke in die Hand, immer wenn Eine gerade am gehen war, kam auch schon die Nächste. Bis dann irgendwann mein Körper gestreikt hat, so Uschi, entweder Bettruhe und ganz viel Tee oder ich mach hier nicht mehr mit! Ich habe mich also gefügt und verbringe nun die Tage auf dem Sofa, in meine Kuscheldecke gekuschelt und staffelweise Danni Lowinski guckend. Sorry, fragt nicht, diese Frau ist ja völlig an mir vorbei gegangen, aber einmal angefangen macht es ja irgendwie süchtig.

Aber nach gefühlten 47 gewonnenen Klagen der Frau Lowinski brauchte ich dann irgendwann auch ein bißchen Abwechslung und war bereit für mein erstes Herbst-DIY in diesem Jahr. Und weil es so einfach und so schön ist, muss ich es natürlich mit euch teilen! Alles was ihr braucht sind Herbstblätter, Leim, einen Pinsel und Glitzer!

herbstlaub

Ich habe also die vom Augustinchen und Junomann gesammelten Herbstblätter zunächst unter dicke Bücher gepackt und ein wenig geplättet. Dann wurden sie mit Leim bestrichen (ich habe da so ein Fass mit speziellem Decopatch-Leim, aber sicher geht auch normaler Bastelkeber, es muss nur flüssig und leicht aufzutragen sein) und mit vieeeel Glitzer bestreut. Alles, was danach daneben fällt, kann ja wiederverwendet werden.

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Die typische Frage vom Junomann, als ich ihm stolz die glitzernden Blätter zeigte: Und was machst du jetzt damit? Tsss…Männer! Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Legt sie als Deko auf die Tischdecke! Oder klebt sie als Verpackungshighlight auf ein verpacktes Geschenk! Und mit einem Stock und ein bißchen Strippe könnt ihr ganz schnell ein goldiges Herbstmobile basteln, was in der Oktobersonne funkelt und garantiert ganz schnell wieder gesund macht!

Achja, und falls ihr Euch fragt, warum das hier jetzt der erste Teil der Glitzherbstdeko ist – die Regina wird schon ganz bald weiterglitzern!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

P.S. Und weil heute Dienstag ist, schicke meine Glitzerblätter noch schnell rüber zum CREADIENSTAG!

glitzerblätter als geschenkdekoglitzerblätter_mobile

 

 

Uschis 10-Minuten-Papierlampion-Girlande

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Wer diesen Blog ein wenig verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ich ja Dinge mag, die einfach und schnell zu machen und dabei noch richtig hübsch sind – so wie diese kleinen Papierlampions, die mich sofort an meine Kindergartenzeit erinnerten. Wie passend für den ersten Kindergeburtstag von Augustinchen, den wir am Samstag mit unserer Familie und lieben Freunden gefeiert haben (leider ist unser geplantes Picknick im Park aufgrund des verfrühten Herbstanfangs ins Wasser gefallen, deswegen musste das Wohnzimmer herhalten). Das Beste an meiner neuen Lieblingspartydeko ist, dass man so eine Girlande mal eben in 10 Minuten zaubern kann!

Alles was ihr dafür braucht, ist Papier, Schnur, eine Schere und etwas Kleber, oder wie bei mir Masking Tape (I LOVE MASKING TAPE!). Ein längliches Rechteck in der Mitte falten, wie auf dem Foto einschneiden, zusammenkleben, fertig!

papierlampions_zuschneidenpapierlampions_klebenpapierlampions_fertig

Zum Anbringen habe ich innen einfach ein Stück Schnur mit Tape befestigt und dann die Lampions über eine weitere Schnur gefädelt, die sich von Wohnzimmervitrine zum Fenster hängelt. Die Papierkugeln im Hintergrund gibt es übrigens bei Ikea.

So, und weil heute zufällig Dienstag ist, fliegen die kleinen Papierlaternen nun rüber zu den anderen feinen Creadienstag-Projekten!

Adieu und bis bald,
Eure Uschi

Über bestempelte Tischdeckchen und was diese auf einem Festival zu suchen haben

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Dies könnte ein Beitrag darüber sein, wie man kleine Tischdecken mit einfachen Mitteln bestempelt – z.B. mit einer Möhre oder einer Stange Sellerie. Oder mit Strohhalmen (wunderschön und so einfach!) wie hier bei Paper & Stitch. Weil ich nämlich letzte Woche selber kleine Deckchen gestempelt habe. Aber ich habe nicht einfach so für mich gestempelt. Und eigentlich habe ich auch nur stempeln lassen. Jetzt fragt ihr euch vielleicht: „Hä?“ Genau. Und deshalb muss ich leider ein wenig ausholen…

Also, vor vielen Jahren, und zwar im Jahre 2008, da war ich das erste mal auf dem kleinen feinen Festival Nachtdigital. Ich will jetzt gar nicht so viel über das Festival an sich berichten, das können andere sicher besser (z.B. hier), aber obwohl ich gar nicht mal so ein großer Fan elektronischer Musik bin, war ich damals vor 6 Jahren doch gleich hin und weg. Ein friedlicher Ort mitten im Wald an einem kleinen See, mit einer Elefantenrutsche, einem weißen Zirkuszelt, einem kleinen Kaffeestand mit -haltet euch fest- australischem Milchkaffee, naja, oder zumindest ist er von einem echten Australier zubereitet, und ganz vielen glücklichen und fröhlichen Menschen, manche sonnenverbrannt und viele mit Glitzer bestreut. Und dann war da die Deko – bunte Lampions, ein kleines Häuschen mit kompletten Omi-Schlafzimmer darin, eine lange weiße Tafel mit Wiesenblumen, um daran fettige Pommes zu verspeisen, viele weiße Stühle, Wimpel, Sonnensegel…und ein Jahr später wieder alles anders, noch bunter, noch schöner, noch aufwendiger. Ich war so begeistert, dass ich unbedingt ein Teil der Crew sein wollte, ich wollte auch so schöne bunte Dinge machen! Und so kam es, dass ich 2010 zusammen mit Regina in unserer ganz eigenen Nachtdigital-Nagelstudiobude saß, mit selbstbedrucktem Kittel und Sonnenhut, denn unser Häuschen hatte kein Dach, und wir den Festivalgästen Erdbeeren und Wassermelonen auf die Fingernägel malten, immer darauf bedacht so zu tun, als würden wir das total professionell machen. „Pediküre, nee, sowas machen wir nicht!“ Hihi…

nachtinacht

So genug ausgeholt, jetzt wisst ihr, warum ich jedes Jahr Ende Juli zusammen mit dem Junomann eine Woche freimache, um einzutauchen, abzutauchen und Teil eines wundervollen Teams zu sein, welches mit einfachen Mitteln eine kleine neue Welt schafft, und das alles nur für ein Wochenende, ohne kommerzielle Hintergedanken, aber mit ganz viel Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Hach herrje, das klingt jetzt so kitschig, aber es ist wirklich schwer in Worte zu fassen. Dieses Jahr hatte ich mich gemeldet für den Backstage-Bereich – allerdings eine eher undankbare Aufgabe. Der Backstage-Bereich befindet sich sozusagen in einem Speisesaal, mit Fliesen, hellen Lampen und Holzdecke. Noch dazu kann hier nicht allzu viel verändert werden, schließlich ist man ja nur zu Gast. Und auch wenn man es schaffen sollte, den Raum ein wenig gemütlicher zu machen, sehen es am Ende dann doch nur ein Bruchteil der Gäste, nämlich die mit einem Backstage-Bändchen. Aber wir waren guter Dinge. Zusammen mit ein paar lieben Mädels, unter anderem Augustinchens Tanten und sogar ihrer Hebamme (hach), stempelten wir wie verrückt Bettlaken, nähten kleine Tischdeckchen und schwarze Kissenbezüge, hängten Lampions auf und wandelten Gurken- und Babygläschen in Windlichter und Blumenvasen um. Aus Plastikschläuchen und viel Stoff bastelten wir große Lampenschirme, um die alten Deckenlampen hübsch zu verstecken. Und aus einer langen Stoffbahn und einer Schnur wurde mal ganz schnell ein Himmel, unter dem man sich dann kuscheln und verstecken konnte. Achja, das Farbkonzept schwarz-weiß war so eigentlich gar nicht geplant und ist erst in der Aufbauwoche entstanden, vielleicht habe ich zu viele Wir-lieben-skandinavisch-schwarz-weiß-Design-Blogs gelesen, wer weiß.

V O R H E R :

crewraum vorher

N A C H H E R :

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Und nun ist er da, der Nachtdigital-Blues…auf dem Monitor die ersten Bilder, die in den Flickr-Pool geladen werden und im Kopf schon viele Ideen für nächstes Jahr…nur noch 355 Tage…

So genug rumge’blues’t, jetzt wird meine kleine Tischdeko erstmal rübergeschickt zu den anderen zauberhaften Creadienstag-Projekten (klick)! Und morgen werden Sachen gepackt, denn dann geht’s mit Augustinchen und Petra zur Regina und Flippsi aufs Sommer-Doooorf!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

Über Hochzeiten und Trau(m)zeuginnen

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Heute vor zwei Jahren habe ich meinen Junomann geheiratet. Es war ein unvergesslicher Tag voller Liebe, Sonnenschein, glücklicher Gesichter, Zitronenlimo und Lavendelduft! Aber dieser Eintrag hier soll keine Liebeserklärung an meinen wundervollen Junomann sein – die mache ich ihm dann doch lieber persönlich. Nein, heute möchte ich zur Feier des Tages allen Trauzeuginnen und Brautjungfern und Schwestern und Müttern und besten Freundinnen da draußen danken – dass sie uns Bräute ertragen und mit so viel Liebe und Sorgfalt so viele wunderschöne Hochzeiten vorbereiten.

Damals durchforstete ich das Internet und unzählige Hochzeitsblogs und nach einer Weile und ganz vielen Abnickern durch den Junomann formte sich unsere Traumhochzeit zu einem Bild: Es sollte ein Sommerfest werden, locker und ungezwungen, mit selbstgebackenem Kuchen, die Trauung in einer kleinen Dorfkirche, Blümchenkleidern, selbstgepflückten Wiesenblumen, alten Porzellankännchen, einer Wäschleine mit Nachthemden und weißer Bettwäsche, Lampions, einer Schreibmaschine, leckeren Dingen vom Grill und einer Picknickdecke unter einem Baum, auf der man sich auch mal ausstrecken kann. Ganz viele Kleinigkeiten, die organisiert werden sollten und all das wäre ohne unsere lieben Freunde und unsere Familie nicht möglich gewesen. Aber die größte Rolle spielten dann doch die Frauen – meine Mutter und meine Schwester beim Anpassen meines Hochzeitskleids, meine Schwägerinnen beim Backen unzähliger leckerer Kuchen in unserer Küche, meine Schwiegermutter beim Pflücken der vielen bunten Blumen aus ihrem Garten und dann natürlich REGINA, meine Trauzeugin, die uns bei…ähm…allem half. Und jetzt ein Appell an alle da draußen, die gerade eine Hochzeit planen. Nehmt eure Trauzeugin mit ins Boot! Die Vorbereitungen haben uns so zusammengeschweißt und noch 2 Jahre später erzählen wir uns die vielen Momente, in denen wir zusammen gelacht haben, ob aus Freude oder Verzweiflung. Eine Woche, in der wir gemeinsam 80 bunte Stoffservietten umsäumten, Namensschilder schrieben, Lavendelkissen für die Gäste stopften, das Wohnzimmer in ein Lager voller Kaffeekannen, Windlichter, Vasen und Flaschen verwandelten. Ein Tag vor der Hochzeit, als die ersten Gäste eintrafen und mir die Luft in der Wohnung zu eng wurde vor lauter Blumen, Strohhüten und ausgepressten Zitronen, und da flohen wir beide, saßen im Auto, atmeten die Juniluft ein und Regina kramte eine CD aus ihrer Tasche und es kam dieses Lied hier aus den Lautsprechern…und noch heute muss ich an unsere gemeinsame Autofahrt denken, als wir in irgendein Dorf zu einem Blumenladen fuhren, um Lavendel zu kaufen, so viel Lavendel, ein ganzer Busch, und als wir vorsichtig fragten, wieviel das denn nun kosten solle und uns die Blumenverkäuferin in tiefstem Sächsich mit „Na, mochn woa 5 Euro!“, da grinsten wir uns ungläubig an.

Und dann kam der große Tag – mein Wunsch war es, meine „Frauen“ morgens um mich zu haben, so wie es immer in den Filmen ist, wo die Braut zurechtgemacht wird. Und dann hatte ich mir noch gewünscht, von Regina in ihrem grünen Smart namens Fred zur Kirche gefahren zu werden. Wir hatten uns schon Monate vorher ausgemalt, wie wir Fred schmücken würden. Und alles kam so, wie ich es mir wünschte. Während ich vormittags beim Friseur saß, verteilte Regina noch fleißig Vasen und Servietten und hängte Wimpelketten auf. Meine Mutter und meine Schwester halfen mir beim Anziehen des Brautkleides, meine Schwägerin fing an Regina die Haare zu machen, als plötzlich Panik ausbrach und auf einmal alle los mussten. Und da saßen wir beide also, Uschi und Regina, in einer chaotischen Wohnung, noch eine Stunde bis zur Trauung, Uschi im Brautkleid und Regina mit halbgemachten Haaren. Und dann frisierte ich meiner allerliebsten Trauzeugin also die Haare, ich toupierte und hantierte mit dem Lockenstab, während Regina sich schminkte. Und dann wurde es Zeit, wir schnappten uns den gepunkteten Regenschirm, den ich Monate vorher für diesen Tag gekauft hatte und den ich später im Auto vergessen sollte, das lavendelfarbene Handtäschchen, das kleine selbstgemachte Sträußchen zum Anstecken für den Junomann, die Kränze für die Blumenmädchen, den Plastikbecher mit Cents, die der Junomann schmeißen wollte und vergessen hatte mitzunehmen, die Handtasche von Regina…bis mir einfiel, dass ja vor lauter Stress heute noch niemand die Katzen gefüttert hatte. „Halt mal“ sagte ich, und stülpte Regina die Blumenkränze und den Regenschirm über, stöckelte zu den Katzennäpfen und versuchte, mein Kleid nicht mit Stinke-Katzenfutter zu beschmutzen. Und dann diese Situation, als ich die Wohnungstür abschließ und lachend sagte, dass ich im Film noch nie eine Braut gesehen hätte, die auf dem Weg zur Kirche die Wohnungstür hinter sich abschließt. Und warum wir denn eigentlich alleine sind? Es sind diese Minuten im Leben, die wie Sekunden vergehen, aber die man nie wieder vergessen wird. Genauso wie die Fahrt zur Kirche – aus den Lautsprechern dröhnte John Butler Trio und Jose Gonzales, wir waren ruhig, so aufgeregt-ruhig, und als wir von der Autobahn runterfuhren, hielt Regina am Straßenrand und wir zogen Fred den Schleier an. Genauso hatte ich es mir vorgestellt, so und nicht anders, die Zeit vorher, die Woche vorher, den Tag vorher, die Fahrt vorher. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich glücklich meinem Junomann sein Ansteckksträußchen entgegenreichte.

Danke Regina!

P.S. Mein Rechtschreibprogramm unterstreicht mir hier Trauzeugin in rot und schlägt stattdessen Traumzeugin vor. Es hat ja so recht!

Uschi mit Ansteckblümchen für den Junomann, im Hintergrund Fred

Uschi mit Ansteckblümchen für den Junomann, im Hintergrund Fred mit Schleier.

Für jeden Gast gab es ein Lavendelkissen, von deren Produktion ich meine fleißige Regina nicht abhalten konnte. "Du bist doch verrückt!"

Für jeden Gast gab es ein Lavendelkissen, von deren Produktion ich meine fleißige Regina nicht abhalten konnte. „Du bist doch verrückt!“

Die Milch in Milchfläschchen, der Kaffee in Omis alter Kaffeekanne.

Die Milch in Milchfläschchen, der Kaffee in Omis alter Kaffeekanne.

Es gab selbstgemachte Zitronenlimo, mmhhhhh...

Es gab selbstgemachte Zitronenlimo, mmhhhhh…

Picknickdecke zum

Im Hintergrund die Picknickdecke zum Chillen.

Unsere Sommerparty mit Wimpelkette und Wildblumen, im Hintergrund der Gästebuchschreibtisch.

Unsere Sommerparty mit Wimpelkette und Wildblumen, im Hintergrund der Gästebuchschreibtisch.

Unser Wegweiser, selbstgemacht von meinem Bruder.

Der obligatorische Wegweiser mit unseren happy places, selbstgemacht von meinem kleinen Bruder.

Windlichter aus Butterbrottüten, mit den Hochzeitsfotos unserer Gäste.

Windlichter aus Butterbrottüten, mit den Hochzeitsfotos unserer Gäste.

 

Vielen Dank an unsere Fotografen Thomas, Kai und Ralf!