Kuschel-Wölkchen

Seit ich die #100happydays challenge mitgemacht habe, von der Uschi schon hier berichtet hat, bin ich ja Instagram süchtig. Ich blätter zwar nach wie vor gerne durch irgendwelche bunten Magazine, oder surfe von blog zu blog, aber super viel geballte Inspiration für alle Lebenslagen hole ich mir mittlerweile bei Instagram. Oder momentan. Vielleicht siehts ja in ein paar Wochen auch schon wieder anders aus, was ich nicht denke, denn diese Phase hält sich doch schon eine ganze Weile. Phase ist ja auch eines DER Mütter-Vokabeln. Wenn man nicht mehr weiter weiß, warum das Kind irgendwie komisch drauf sein könnte, weil es keinen offensichtlichen Grund gibt, ist es immer eine PHASE. Flippi hat zum Beispiel von Anfang an die Nachts-Durst-Phase. Eine Dauerphase sozusagen. haha Aber ist auch gar nicht so schlimm. Schlaf wird eh völlig überbewertet. 😉
In meiner Instagram-Phase jedenfalls sind mir in letzter Zeit auf diversen Profilen so niedliche Wolkenkissen aufgefallen. Und weil ich Wolken irgendwie total süss finde, habe ich jetzt einfach mal rumprobiert  und ein eigenes genäht. Geht ganz schnell und einfach & wird bestimmt noch vervielfältigt und dann unter diversen Weihnachtsbäumen landen!

IMG_8103
Ich hab mir erstmal auf A4 eine Vorlage gezeichnet, ausgeschnitten und auf die linke Seite eines flauschigen Stoffes übertragen.

1
IMG_8075
Dann auf der rechten Seite der Vorderseite mit schwarzem Garn und Geradestich den Mund und die Augen aufnähen.
Macht sich mit der Maschine super. Wer dickere Konturen möchte und mehr Zeit hat (weil das Baby gerade keine Phase hat, hihi), kann ja auch mit Stickgarn sticken.

IMG_8077

Ich habe nur die Wimpern per Hand aufgestickt – wäre mir mit der Maschine sonst zu viel Gefummel gewesen.
Manchmal ist man per Hand doch schneller, glaub ich.

IMG_8078
IMG_8080

Wenn das Gesicht fertig ist, Vorder- und Rückseite wieder rechts auf rechts zusammen stecken und mit Geradestich zusammennähen. Dabei am Besten eine Wendeöffnung an der geraden Unterseite lassen.
Das Wölkchen dann umstülpen, ggf. bügeln und mit Füllmaterial vollstopfen.

IMG_8090
Die Wendeöffnung noch unsichtbar verschließen…

IMG_8095
Fertig!

IMG_8100
IMG_8101

Und weil heut Dienstag ist, fliegt dieses kleine Kuschelwölkchen noch zu den anderen Creadienstag – Projekten rüber!

Liebste Grüße vom Dorf,
Regina ❤

Werbeanzeigen

Augustinchen empfiehlt…MUSIK

kindermusik_2

Als ich mein kleines Augustinchen bekam, also eigentlich schon als sie im Bauch war, bemerkte ich, dass ich fast kein einziges Kinderlied auswendig konnte. Etwas, wofür ich meine Mutter immer beneidete, denn in meiner Erinnerung kannte sie JEDES Lied, und nicht nur den Refrain, nein, nein, alle Strophen. Also besorgte ich mir eine CD, die 30 beliebtesten Kinderlieder oder so, mit Klassikern wie „Der Kuckuck und der Esel“, „Bruder Jakob und „Hänschen Klein“. Mein Plan – die CD so oft hören, dass ich den Text irgendwann von ganz alleine auswendig können würde. Leider konnte ich die CD aber maximal 10 Minuten hören, ohne nicht verrückt zu werden. Billige Synthesizer, eine schreckliche Frauenstimme, nervige Vertonung. Warum gab es denn eigentlich keine schöne Kindermusik, mit ein bißchen mehr Liebe? Ich machte mich also auf die Suche…und wurde fündig. Giraffenaffen nennt sich das Projekt, bei dem viele mehr oder weniger bekannte deutsche Musiker ein ganz individuelles Kinderlied besteuern. Absolut abwechslungsreich und auch für Erwachsene hörbar. Einer unserer Favouriten sind ja die „3 kleinen Schweinchen“ von Max Raabe, dazu gucken wir uns dann immer gerne das passende Bilderbuch an.

Aber auf meiner Suche nach schöner Kindermusik wurde ich auch dort fündig, wo man vielleicht nicht auf dem ersten Blick nach Kinderliedern suchen würde. Bei den Beatles zum Beispiel. „Yellow submarine“ ist doch mal ein großartiges Lied zum Tanzen und Mitklatschen, oder? Das dachte sich wohl auch Emiliana Torrini, die hier eine „alternative“ Playlist für ihren vierjährigen Sohn zusammengestellt hat, weil sie sich irgendwann mal geschworen hatte, niemals im Auto sogenannten „Baby Records“ zu lauschen. Augustinchen gefällts auch und sie rockt sehr gerne zu den Beach Boys ab. Genauso wie übrigens zum Soundtrack vom Film „Where the wild things are“ von Karen O and the Kids, den hören wir gerade auch sehr gerne. Es müssen also nicht immer die klassischen Kinderlieder sein, Synthesizer-Phobie sei Dank!

Und nun müsst ihr mir unbedingt eure Baby-Musik-Tipps verraten, ich bin gespannt und freue mich drauf!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

kindermusik

Rucki-Zucki Wickeltäschchen

IMG_6951

Es gibt ja Dinge, die man nicht braucht, aber besitzt, weil sie schön sind – davon habe ich….öööhm…sagen wir: ein paar! ;-). Und es gibt Dinge, die nützlich sind, aber häßlich, weshalb man dann einfach ohne sie auskommt.

Seit über fünf Monaten renne ich nun also entweder mit meiner (sehr hübschen, aber großen) Wickeltasche durch die Gegend, oder stecke mir schnell eine Windel & Feuchttücher in mein kleines Beutelchen, in dem sich dann der restliche Inhalt mit den Wickelutensilien vermischt und jedes Mal das große Kramen beginnt, sobald die Wickelei los gehen soll. Schuld sind diese häßlichen kleinen Wickeltäschchen für die Handtasche, die ich bis jetzt erfolgreich ignoriert habe, obwohl man darin super das Allernötigste verstauen kann und immer griffbereit hat.

Deshalb habe ich mir jetzt meine eigene genäht. Ganz einfach und ruckizucki. Und sie ist wirklich nützlich und nett anzuschaun! Juhuu! Inspiriert wurde ich dabei von der lieben Blanca von Kleine Kleinigkeiten, die dort Anfang des Jahres eine tolle Anleitung für ein super schnelles Täschchen gepostet hat, das ich immer wieder gern nähe, weil es so einfach und wandelbar ist.

Hier also meine „Mutation“ zur Mini-Wickeltasche:

Zuerst schneidet ihr den Außenstoff zu: 90x30cm.
Diesen einmal mittig Bügeln und dann beide Seiten erst über die Mitte hinaus einklappen und dann wieder aufklappen:

IMG_6936
Wieviel Platz ihr zur Mitte lasst, ist Geschmackssache, bei mir sind es 4cm auf jeder Seite.
Alles schön bügeln & dann rechts auf rechts am Futterstoff feststecken:

IMG_6944

Nun das Ganze mit dem Geradestich am Rand zusammennähen,
dabei an einer Seite eine Wendeöffnung lassen…

IMG_6945
…wenden, die Ecken ausstülpen und alles gerade bügeln.

IMG_6947

Da wo vorher die Wendeöffnung war, ist im Außenstoff ja eine kleine Delle nach innen. In diese nun beide Enden eines Gummibandes feststecken und dann nochmal das Täschchen ringsherum mit dem Geradestich versäumen:

IMG_6952
Durch das Versäumen wird die Wendeöffnung verschlosen,
das Gummiband befestigt & nochmal Stabilität erzeugt.
Nach Bedarf erneut Bügeln, fertig ist das Wickeltäschchen!

IMG_6955

IMG_6957
IMG_6956
IMG_6958
Das Ganze kann natürlich wie immer nach Lust und Laune verziehrt und abgewandelt werden. Lasst eurer Phantasie freien Lauf & lasst uns wissen, wie Eure Täschchen geworden sind. Gern auch auf Instagram #uschiundreginaDIY

Ich schicke diese Version nun zu den anderen Creadienstag-Projekten & wünsche euch noch einen schönen Abend!

Liebste Grüße vom Dorf,

Regina ❤

Vanille-Knusper-Wolken für die Kleinen

babykekse

Letztens habe ich uns zum Kaffee aus meiner geliebten Cupcakery Marshalls Mum zwei sündige Cupcakes mitgebracht – Schokolade, Buttercreme und natürlich ganz viel Zucker! Herrlich! Und während wir da so genußvoll die süße Buttercreme vom Löffel lecken, guckt uns Augustinchen mit großen Augen an und wirft ihren Hirsekringel im hohen Bogen über die Balkonbrüstung. Also, nichts gegen Hirsekringel, Dinkelstangen und Reiswaffeln aus dem Laden, sie haben mich unterwegs schon oft gerettet, aber manchmal immer ist selbstgemacht doch einfach besser. Und so kam ich darauf, Baby-Kekse einfach mal selber zu backen und meine Vanille-Knusper-Wolken und die kleinen Regenschirme passen doch herrlich zum aktuellen Wetter, oder?

Ihr braucht für ein Blech folgende Zutaten:

  • 250 Gramm Mehl und ein bißchen zum Verarbeiten
  • Eine Prise Backpulver
  • 75g weiche Butter
  • 75ml Apfelsaft
  • das Ausgekratzte einer halben Vanille-Schote
  • Nach Belieben noch einen Schuß Agavendicksaft (wenn’s dann doch ein wenig süßer werden soll)

Ich habe einfach alle Zutaten verknetet, ausgerollt, ausgestochen und ca. 15 Minuten bei 180°C gebacken. Sie sollten buttrig-knusprig-vanillig werden, mit einer ganz leichten Süße durch den Saft. Junomanns Kommentar nach dem Probieren: „Lecker, aber irgendwas fehlt…“ Ja klar, der Zucker. Aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Augustinchen fand sie jedenfalls sehr lecker, auch wenn sie einem Cupcake leider trotzdem keine Konkurrenz machen werden. Aber einem Hirsekringel bestimmt! Und zusammen mit Obst und einem kleinen Babychino (aufgeschäumte Milch pur, yeah!) ist das doch mal einer feiner Nachmittagssnack!

Und, habt ihr auch schon mal Baby-Snacks gebacken? Ich bin gespannt auf eure Rezepte, immer her damit! Und jetzt wünsche ich euch einen hoffentlich nicht allzu verregneten Sonntag!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

 

vanille-wolken_baby_snack_2

Ein Geburtstagskrönchen für`s Augustinchen

Filzkrone final_2

Ja, wie ihr es wohl schon am Foto erraten könnt – mein kleines Baby wird heute EIN Jahr alt! Unglaublich! Und auch wieder nicht – so viel haben wir in den letzten 12 Monaten erlebt…und doch…weil viele Momente noch so klar in Erinnerung sind, denkt man, es wäre erst gestern gewesen. Die erste Nacht im Krankenhausbett, in der ich hundemüde und doch so hellwach war und im Dunkeln dalag und mein Baby bestaunte. Und dann der Moment, als mich die kleinen Augen anguckten, ungläubig, erwartungsvoll, als würden sie sagen: „So, und was nun, Mama?“ 12 Monate bin ich jetzt also eine Mama. Eine Mama, die auf jeden Fall viel gelernt hat. Zum Beispiel, dass es Schübe gibt. Meistens, wenn Augustinchen unausstehlich war, ach, ein Schub! Alles klar. Oder dass Zucchinibrei einfach mal wie Tapetenkleister schmeckt. Also, nicht nur für einen selbst, auch für’s Baby (hui, der flog weit, ihr könnt es mir glauben!). Oder dass alles seine Zeit hat. Dass man ein halbes Jahr verzweifelt versucht, das Kind zu einer normalen Zeit zum einschlafen zu bekommen und plötzlich, ohne dass wir irgendetwas anders gemacht hätten, wird es Punkt 19:00 Uhr aber mal so richtig müde und freut sich auf das eigene (!) Bett im eigenen (!) Zimmer und ohne Händchen halten oder so! Da ist man dann baff und irgendwie auch ein wenig traurig. Dass alles so schnell ging. Dass man so viele Dinge dann doch schon wieder vergessen hat. Und bei all dieser Melancholie denke ich gerne daran, was mal eine gute Freundin, die ebenfalls Mama ist, zu mir gesagt hat: „Die Liebe zum Kind wird irgendwie immer größer!“ Und auch wenn man sich das genau jetzt, in diesem Moment nicht vorstellen kann, weil die Liebe doch schon sooooooo groß ist, kommt irgendwie jeden Tag mehr dazu.

So, genug Gefühlsduselei, jetzt wird zur Feier des Tages gebastelt, nämlich ein Geburtstagskrönchen für´s Augustinchen! Das war schon ganz lange mein Plan, weil ich irgendwann letztes Jahr dieses wundervolle Bild entdeckte und schon damals beschloß: „Oh ja, mein Baby soll auch mal so eine süße Krone bekommen!“

Ich habe mir dafür im Bastelladen drei DIN A4 Filzstücke in den Farben rosa, grün und creme gekauft. Außerdem habe ich noch Bastelkleber, einen Bleistift, ein wenig Wolle, doppelseitiges Klebeband, eine Schere sowie Nadel und Faden verwendet.

Filzkrone - Material

Ich wollte gerne eine zweifarbige Krone in grün und rosa, wobei die eine Farbe ein wenig hervorlugen sollte. Also habe ich erstmal beide Stücke quer halbiert und aufeinandergelegt. Mit einem Bleistift habe ich die Zacken vorgezeichnet und dann ausgeschnitten.

Filzkrone zuschneiden

Dann habe ich die beiden Stücke mit doppelseitigem Klebeband zusammengeklebt, wobei ich den grünen Filz etwa einen halben Zentimeter weiter unten angesetzt habe, sodass der rosa Filz oben ein wenig zu sehen ist.

Filzkrone kleben

Den überstehenden grünen Rand habe ich dann einfach abgeschnitten.
Aus diesem habe ich mir übrigens später die [1] gebastelt.  Filzkrone zuschneiden_2

Dann habe ich mir zwei Kreise ausgeschnitten, diesmal aus rosa sowie cremefarbenen Filz. Als Schablone habe ich einfach eine Tape-Rolle verwendet.

Filzkrone Kreise

Aus dem vorhin abgeschnittenen grünen Rand wurde dann die [1] gebastelt und alles zusammen mit doppelseitigen Klebeband fixiert.

Filzkrone Nummernblatt

Aus cremefarbener Wolle habe ich einfache Luftmaschen gehäkelt und diese mit Bastelkleber als Bordüre angeklebt. Wenn man viel Zeit und Geduld hat, kann man hier sicher auch per Hand einen wunderschönen Zierstich nähen, aber leider verfüge ich weder über das Eine noch das Andere, hihi…

Filzkrone Verzierung mit Luftmaschen

Dann noch fix mit Nadel und Faden das Gummiband anbringen, vorher am besten noch am Babyköpfchen `abmessen‘ oder eine Mütze als Vorlage nehmen.

Filzkrone Gummiband annähen

Et voila, fertig ist das Geburtstagskrönchen!

Filzkrone final

So, jetzt wird erstmal mit einem leckerem Familienfrühstück bei Oma und Opa und leckeren Bananenmuffins gefeiert! Und danach machen wir uns schick, denn zufällig wird heute auch noch einer meiner vielen Brüder heiraten – vielleicht bestimmt verrate ich euch am nächsten Creadienstag, was ich für das Brautpaar gebastelt habe!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

#einbabykannniegenughalstücherhaben

Uschi tippelte mir neulich, dass Augustinchen von ihrer Tante ein Halstuch bekommen hat, welches Uschis Mama mal für sie genäht hatte, als Tantchen noch ganz klein war. Ein ganz niedliches Teil, blau mit weißen Blümchen und dem aufgenähten Anfangsbuchstaben des Tantennamens, der zufällig mit dem von Augustinchen übereinstimmt. Wie praktisch! Vielleicht wird durch dieses Tuch jeder Mädchenname folgender Generation ab sofort immer mit A beginnen…und jedes dieser Mädchen wird dieses Tuch tragen!? Eine neue Tradition! Ich werde das beobachten! 😉

10
Auf jeden Fall sind Tücher ja eh super praktisch. Als Windschutz, Dekoelement oder natürlich auch als Sabberbremse. Und weil Augustinchen wirklich viel sabbert – Das müsst ihr euch aber nicht eklig, sondern süss vorstellen! Sie ist sogar süss wenn sie sabbert! Zuckersüss! – und auch beim Erdnussflip die Sabberdrüsen ihre Funktion aufgenommen haben – Der ist natürlich auch total süss, wenn er sabbert! – entfachte kollektive Euphorie bezüglich einer Hals- aka Sabber-Tücher Massenproduktion. Für Augustinchen und ihre weiblichen Nachkommen, Erdnusflippi und am besten auch gleich noch für all die Babies, die schon bald Geburtstag feiern, oder noch geboren werden. Meine Babygeschenke-to do-Liste ist unglaublich lang, weil im letzten Jahr scheinbar irgendeine Fruchtbarkeitsgottheit ihre Fähigkeiten in meinem Umfeld erprobt hat – mit hoher Erfolgsquote!

Hier also eine kleine Anleitung für unser Multifunktionstuch.

Als erstes schnappt ihr euch ein A4 Blatt und teilt es folgender Maßen…

1
…um es dann wieder an den schmalsten Seiten zuammen zu kleben…

2
….fertig ist die Vorlage. Diese auf den Stoff eurer Wahl übertragen, mit Nahtzugabe ausschneiden und dann rechts auf rechts an den zweiten Stoff eurer Wahl feststecken.

4
Mit dem einfachen geraden Stich zusammen nähen, dabei eine Wendeöffnung lassen, umstülpen und schön glatt bügeln.

5
Dann nochmal versäumen (wobei sich die Wendeöffnung automatisch verschließt & das Ganze auch beim Waschen schön in Form bleibt)….

6
….fertig ist das Wendetuch!

7
Wem Wenden zu bunt ist, oder zu viel Stoff, kann natürlich die Seiten der Vorlage einfach ordentlich umbügeln & vernähen.

10b
Das hat Uschi auch so gemacht & die Tücher dann noch nach Belieben verziehrt:

IMG_4619
Meine aktuelle Kollektion sieht so aus:

13
Es geht wirklich super schnell & macht süchtig! Von der Größe her passt es übrigens auch an einen Erwachsenen-Hals, wenn man an die Enden einen Druckknopf anbringt. Vielleicht probiere ich es aber auch mal mit einer Vorlage aus A3 Papier, dann kann man es sich bestimmt gefaltet auch um einen Erwachsenen-Kopf in die Frisur knoten….

Viel Spaß beim Probieren,

eure Regina ❤

 

Stoffige Spielzeug-Dreiecke zum Ansabbern

Ich sehe noch Uschi’s große Augen vor mir, als sie sagte „Kauf bloß kein Spielzeug! Ich hatte auch nichts und jetzt guck dich um.“ Und mit einer großen Arm-Geste fuhr sie durch die Luft, um meinen Blick über all die Rasseln, Stofftiere, Erlebnisdecken-Zubehör-Teilchen und Ansabber-Knabber-Objekte für Augustinchen zu lenken.
Bis jetzt habe ich mich auch daran gehalten. Ehrenwort! Die 2,3 Kuscheltiere sind ja kein richtiges Spielzeug, eher Deko! 🙂

Irgendetwas kleines, schnelles, einfaches wollte ich jetzt aber doch schonmal machen. Nicht kaufen! Und so sind vorhin ein paar Dreiecks-„Bauklötze“ aus Stoff entstanden:

IMG_1575
Pro Dreieck benötigt ihr zwei gleichgroße Stoffquadrate in der Größe eurer Wahl. Ich habe drei unterschiedlich große Dreiecke genäht, die jeweils aus zwei verschiedenen Stoffen bestehen. Die kleine Erdnuss soll ja schließlich was zu gucken haben!
IMG_1551
Ihr wählt nach Belieben noch ein paar Bänder aus, legt die beiden Stoffteile rechts auf rechts & steckt die Bänder schlaufenförmig nach innen zeigend fest.

IMG_1558
Jetzt drei Seiten zusammen nähen & das Ganze dann umstülpen & glatt bügeln.

IMG_1564
Die Ränder der noch offenen Seite nach innen knicken und so falten, das ein Dreieck entsteht:

IMG_1572
Unbedingt mit dem Bügeleisen fixieren!
Danach können die Dreiecke nach Wunsch befüllt werden. Ich habe nur Füllwatte benutzt, kann mir aber auch vorstellen, dass ein wenig Knisterfolie toll ist, oder Reis bzw. Kirschkerne das Fühlen noch aufregender machen.
Nach dem Befüllen die offene Seite zunähen – schneller geht mit der Nähmaschine, schöner ist es, mit unsichtbarer Naht per Hand zu vernähen.

Fertig ist das Sabber-Spielzeug! 🙂

Liebste Grüße, Regina