Uschis Törtchenpremiere

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Ich backe ja eigentlich sehr gerne, wenn auch leider viel zu wenig und wenn auch leider immer mit einer verwüsteten Küche als Resultat, was vielleicht auch einer der Gründe ist, warum ich dann doch nicht so oft backe. Und neben den einfachen Rührkuchen-Klassikern habe ich mich sogar schon mal an Cupcakes gewagt oder an einen Bienenstich mit Puddingfüllung. Und vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, dass das schon sehr aufregend für mich war. Aber Torten?!?! Nee, so was können nur Profis, dachte ich. Bis mir dann Regina zu Weihnachten das entsprechende Equipment unter den Tannenbaum legte und mir einen Blick zu warf, der soviel hieß wie „Uschi, der Zeitpunkt ist da, du bist bereit für dein erstes Törtchen!“. Nun, und ich würde keinen Blog schreiben, wenn ich euch dieses Zauberequipment zum Gelingen eines Törtchens vorenthalten würde:

1. ein Konditormesser von Zenker zum easypeasy Durchschneiden von Tortenböden (vergesst übrigens diese Tortenschneider aus Draht von Ikea, bis jetzt hab ich von keinem gehört, dass der funktioniert)

2. einen XXL-hohen Tortenring für ganz viel Creme und viele Lagen

3. zwei Springformen mit 15cm Durchmesser

4. eine wunderhübsche Tortenplatte in Türkis von H&M (braucht man jetzt nicht unbedingt zum Torten backen, aber sie wird dich motivieren, jedes Mal, wenn du sie siehst! )

Ich als absoluter Törtchenlaie habe ja immer den meisten Respekt vor dem Durchschneiden der Tortenböden, die in meinem Kopf schon auseinander brechen, bevor ich sie überhaupt angefasst habe. Daher war es total praktisch, mit einem 15cm-Törtchen zu starten. Hier sind die Böden nämlich so klein, dass man sie nach dem Durchschneiden direkt auf eine kleines Frühstücksbrettchen schieben kann. Und so habe ich es tatsächlich geschafft, als absoluter Laie ein 4-lagiges Törtchen zu backen! Yay!

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich mich für eine kleine Schoko-Espresso-Kalorienbombe entschieden. Wie sich auf dem Geburtstag meiner Freundin dann nachher rausstellte, kam das merkwürdigerweise vor allem bei den Männern gut an…also nur mal so nebenbei, ne? *KlimpKlimp*

Hier also mein Premieren-Schoko-Törti-4Lagen-15cmDurchmesser-Rezept :

Für den Tortenboden braucht ihr 75g Butter, 270g Weizenmehl, 60g Kakao, 1 1/2 TL Natron, 1 1/2 TL Backpulver, 250 g Zucker (ich mag es nicht so süß, wer es gerne amerikanisch mag, der sollte noch mal 50g dazu nehmen), 2 Eier, 225ml Milch, 150ml starker heißer Kaffee. Nun den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei 15er-Backformen einfetten.

Die Butter auf niedriger Stufe schmelzen und wieder abkühlen lassen. Dann Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in eine Backschüssel sieben. Nun nacheinander Zucker, Milch, Eier, Butter und zum Schluss den Kaffee hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber diese Reihenfolge entspricht eigentlich nicht der Routine, mit der ich sonst einen Teig zusammenrühre. Normalerweise starte ich mit der Butter, gebe dann Zucker und Eier hinzu und dann die restlichen Zutaten. Auch hatte ich beim ersten Mal Angst, der heiße Kaffee könnte irgendwas zum Gerinnen bringen. Tut er aber nicht. Und der Teig wird wundervoll fluffig und luftig. So, nun den Teig in die beiden Springformen füllen und etwa eine halbe Stunde backen. Danach auskühlen lassen und wenn er abgekühlt ist, aus der Form lösen und jeweils in der Mitte quer durchschneiden, so dass ihr insgesamt 4 Böden habt.

Während die Böden im Backofen sind, könnt ihr schonmal die Schoko-Espresso-Creme vorbereiten. Dafür braucht ihr 200g Zartbitterschokolade, 200g Butter (Zimmertemperatur), 200g Puderzucker, 60g Kakao, 1 Vanilleschote oder Vanilleextrakt und 4 EL flüssigen Kaffee (es ist sicherlich noch was vom Kaffee oben übrig). Ersteinmal müsst ihr die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dazu unbedingt den Soundtrack von Chocolat anmachen, sonst ist es nur halb so schön! Danach die Butter in einer Schüssel schaumig rühren und danach den Puderzucker und den Kakao in mehreren Teilen darunter mischen, bis eine glatte Masse entsteht. Nun die geschmolzene und etwas abgekühlte Schokolade dazu geben, weiter rühren, das Mark der Vanille dazu, weiter rühren, abschließend den Kaffee hinzugeben, weiter rühren, und TADAAAA, da ist sie, eure glatte und glänzende Schoko-Espresso-Creme.

Nun legt ihr den ersten der 4 Böden auf die Tortenplatte, bestreicht ihn mit der Creme, legt den zweiten darauf und so weiter. Am besten hat das bei mir mit einem einfachen Buttermesser geklappt.  Abschließend das ganze Törtchen gleichmäßig mit der Creme bestreichen. Hier habe ich dann einen Löffel genutzt, in dem ich ihn locker an die Creme gehalten habe und die Tortenplatte mit der anderen Hand gedreht habe. Bei mir kamen dann noch kleine Schokoherzchen darauf, ein anderes Mal habe ich sie aber auch einfach „nackig“ gelassen. Der Zeitpunkt für aufwendige Spritztechniken oder Fondant ist dann doch noch nicht gekommen, hihi. Anschließend müsst ihr das Törtchen noch kühlen, damit die Creme ein wenig fest werden kann.

Vielleicht konnte ich ja die ein oder andere Törtchenbackverweigerin überzeugen – der Zeitpunkt ist gekommen! Traut euch!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

P.S.: Bitte entschuldigt, dass ich euch kein schönes Bild des Innenlebens anbieten kann – dafür war das Törtchen leider zu schnell weg. Mmmmmhhhhh…

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Green Smoothie Challenge

Ja, ich geb’s zu: Ich esse zu wenig Obst und Gemüse! Ich bin ständig müde! Ich vermisse die Sonne! Genau! Und deswegen war ich total anfällig, als ich im Netz von einer Aktion las, bei der man 30 Tage hintereinander jeden Tag einen grünen Smoothie trinken soll und danach, so wörtlich, werde ich „definitiv die Wirkung von Obst und Pflanzengrün spüren“! Ja, super, mach ich doch mit! Ich stelle mir schon jetzt vor, wie ich in einem Monat vital herumspringen und gute Laune verbreiten werde – und alles nur mit der Kraft des Pflanzengrüns. Yeah! Ich werde euch dann auf jeden Fall berichten, ob es was bringt. Ach, und wenn ihr noch mehr darüber wissen wollt, dann hier entlang (klick)!

Meinen ersten Smoothie habe ich übrigens gerade getrunken, und ich muss sagen, er war wirklich lecker. Da kamen 2 kleine Äpfel und 2 kleine Birnen rein, eine Handvoll Spinat, ein wenig Zimt und 400ml Wasser! Schmeckt ein wenig nach Frühling…

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

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It’s Teatime, Baby! Und warum Pinienkerne die neuen Mandeln sind…

Draußen wird es gerade gar nicht mehr hell, Novembertage, wie sie im Buche stehen, grau in grau, Nebel, nur ab und zu lugt die Sonne durch die Kuschelwolken (hihi), denkt sich „Oah, nee, November mag ich hier oben ja irgendwie nicht, ich lass mich lieber in Australien am Strand sehen“ und haut wieder ab. Aber irgendwie mag ich ja diese Zeit zwischen goldigem Oktober und heimeliger Adventszeit, die Vorfreude auf die Vorfreude macht sich breit und man kuschelt sich auf seine Couch mit einem guten Buch und trinkt – jaaaaaa- Tee! It’s Teatime, Baby! Meine absolute Neuentdeckung: Grüner Roibuschtee! Und der hat irgendwie gar nichts mit bitterem grünen Tee zu tun und auch nichts mit dem leicht muffigen roten Roibuschtee. Grüner Roibusch vereint sozusagen nur die positiven Eigenschaften der beiden. Er ist frisch, sanft, gesund, hat wesentlich weniger bittermachendes Tannin als herkömmlicher schwarzer oder grüner Tee, ist koffeinfrei und eignet sich wunderbar als Grundlage für leckere Aromen. Zum Beispiel für meine Lieblingsgewürzmischung von Sonnentor, der Flower-Power-Gewürzmischung. Ich lieeeeebe diese Mischung aus Blütenblättern, Vanille, Zimt, Nelken und Ingwer. Normalerweise nehme ich das immer zum Backen, aber einen halben Löffel zum grünen Rotbusch gemischt, und der Tee schmeckt wundervoll blumig, weihnachtlich und macht ganz doll glücklich.

Tee mit Pinienkernplätzchen und Gebäckzange

Hach, und da sitz ich da, trinke meinen Glücklichmachertee und schmöker in meinen Rezeptbüchern nach leckeren Weihnachtsplätzchen und da sind sie, die leicht goldig gebackenen Zuckerplätzchen mit Pinienkernen on top! Haben wir nicht noch ein angefangenes Tütchen mit Pinienkernen vom letzten Salat da? Und schwups, stehe ich auf einmal mit Rührbesen in der Küche und backe spontan Pinienkernebutterplätzchen. Die sind, ihr könnt es euch denken, total einfach, aber einfach mal so lecker! So ein bißchen wie Heidesandplätzchen, nur mit Pinienkernen. Wunderbar! Ihr wollt sie auch? Hier ist das Rezept, welches ich übrigens aus dem goldenen Weihnachtskochbuch von GU habe.

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Für etwa 30 Plätzchen braucht ihr 200g weiche Butter, 50g Puderzucker, 1 Prise Salz, Vanille (ich habe eine halbe Schote ausgekratzt, aber ein Päckchen Vanillezucker tuts sicher auch), 200g Mehl, 3 EL einfachen Zucker und Pinienkerne zum Verzieren (ca. 40g).

Ihr heizt den Backofen auf 180 Grad vor und bereitet zwei Blech mit Backpapier vor. Dann die weiche Butter mit dem Puderzucker, dem Salz und der Vanille cremig rühren. Das Mehl dazu, bis der Teig bröselig wird. Ruhig ein bißchen mehr nehmen, wenn’s noch zu feucht ist. Dann etwa walnussgroße Kügelchen auf das Backblech geben, aber schön mit Abstand und so, ne? Nun werden die Kugeln mit dem einfachen Zucker bestreut und mit einem Glas leicht platt gedrückt. Jetzt kommen endlich die Pinienkerne ins Spiel. Ein paar auf jedes Plätzchen geben und erneut mit dem Glas platt drücken, sie sollten nicht höher als 1cm sein. Nun etwa 10 Minuten goldbraun backen, Vorsicht, sie dürfen nicht zu dunkel werden! Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann mit einem Glückstee genießen.

November, so schlecht bist du doch nicht…

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

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Herbstliche Bratapfelkekse

Bratapfel-Cookies

Erinnert ihr euch an meine Schwarzwälder-Kirsch-Desserts, die ich damals bei einer Aktion von Frau Knusper vom Knusperstübchen verlinkt hab? Seit diesem Zeitpunkt lese ich den Blog von ihr regelmäßig und meine Liste der leckeren Dinge, die sie vorgebacken hat und die ich unbedingt mal nachbacken will, wird seit dem immer länger. Bei jedem neuen Rezept läuft mir das Wasser im Mund zusammen und doch sind es keine fancy Kreationen, die man sich nicht traut, sondern wundervoll zimtige, streuselige, hefeteigige Versionen, bei denen man sich jeden Tag den Kaffeetisch von Omi herbeisehnt, so mit bollerndem Ofen im Hintergrund, einer schnurrenden Katze auf dem Schoß und Regentropfen, die ans Fenster klopfen. Und dabei ist Frau Knusper dann auch noch so wundervoll auf dem Boden geblieben, erzählt von ihrem kaputten Herd oder ihrer lieben Omi, die ihr beim Fotoshooting hilft. Und was ich ja besonders mag, wenn das Gebackene so wundervoll beschrieben wird, dass man schon beim Lesen weiß, wie es schmecken wird.

So genug geschwärmt, ich habe es nun auch endlich mal geschafft, einen Teil der erwähnten Liste „abzubacken“ und es wurden Frau Knuspers Bratapfel-Crumble-Muffin-Cookies, die ich einfachheitshalber mal herbstliche Bratapfelkekse genannt habe und die einfach wundervoll nach gebackenen Mandeln, Marzipan, Zimt, Butterstreuselkuchen und ja, natürlich, Bratapfel schmecken. Und das alles auf einmal! Außen knusprig, innen fluffig-weich wie ein Muffin, muss ich noch mehr schreiben? Letzte Woche nahm ich eine große Keksdose mit ins Büro und die Dinger waren innerhalb von 10 Minuten weg und die traurigen Kollegen, die leider keinen zweiten mehr abbekommen hatten, fragten mehrfach nach dem Rezept, sogar die Männer! Hah, Frau Knusper, das Kompliment geht an dich! Und nun für alle, die in weniger als einer halben Stunde diese leckeren herbstlichen Bratapfelkekse backen wollen, hier geht es zum Rezept!

Wenn ihr jetzt loslegt, dann könnt ihr sie heute nachmittag schon zum Kaffee knuspern! Also los!

Einen wundervollen bratapfeligen Sonntag wünscht Euch,

Eure Uschi

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Vanille-Knusper-Wolken für die Kleinen

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Letztens habe ich uns zum Kaffee aus meiner geliebten Cupcakery Marshalls Mum zwei sündige Cupcakes mitgebracht – Schokolade, Buttercreme und natürlich ganz viel Zucker! Herrlich! Und während wir da so genußvoll die süße Buttercreme vom Löffel lecken, guckt uns Augustinchen mit großen Augen an und wirft ihren Hirsekringel im hohen Bogen über die Balkonbrüstung. Also, nichts gegen Hirsekringel, Dinkelstangen und Reiswaffeln aus dem Laden, sie haben mich unterwegs schon oft gerettet, aber manchmal immer ist selbstgemacht doch einfach besser. Und so kam ich darauf, Baby-Kekse einfach mal selber zu backen und meine Vanille-Knusper-Wolken und die kleinen Regenschirme passen doch herrlich zum aktuellen Wetter, oder?

Ihr braucht für ein Blech folgende Zutaten:

  • 250 Gramm Mehl und ein bißchen zum Verarbeiten
  • Eine Prise Backpulver
  • 75g weiche Butter
  • 75ml Apfelsaft
  • das Ausgekratzte einer halben Vanille-Schote
  • Nach Belieben noch einen Schuß Agavendicksaft (wenn’s dann doch ein wenig süßer werden soll)

Ich habe einfach alle Zutaten verknetet, ausgerollt, ausgestochen und ca. 15 Minuten bei 180°C gebacken. Sie sollten buttrig-knusprig-vanillig werden, mit einer ganz leichten Süße durch den Saft. Junomanns Kommentar nach dem Probieren: „Lecker, aber irgendwas fehlt…“ Ja klar, der Zucker. Aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Augustinchen fand sie jedenfalls sehr lecker, auch wenn sie einem Cupcake leider trotzdem keine Konkurrenz machen werden. Aber einem Hirsekringel bestimmt! Und zusammen mit Obst und einem kleinen Babychino (aufgeschäumte Milch pur, yeah!) ist das doch mal einer feiner Nachmittagssnack!

Und, habt ihr auch schon mal Baby-Snacks gebacken? Ich bin gespannt auf eure Rezepte, immer her damit! Und jetzt wünsche ich euch einen hoffentlich nicht allzu verregneten Sonntag!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

 

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Mango-Feta-Avocado-Salat mit Grapefruit-Honig-Vinaigrette

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Kennt ihr diese All-Time-Favourites, die man zu allen Geburtsfeiern und Grillpartys mitnimmt? Dieser Salat ist so einer! Vor einigen Jahren habe ich mir auf Steffis Blog OhhhMhhh die Inspiration dazu geholt, mit der Zeit ein wenig abgewandelt, vereinfacht und schon viele Male gezaubert. Ein fruchtiger, sommerlicher Salat, leicht süßlich durch die Mango und die Grapefruit-Honig-Vinaigrette und cremig durch die Avocado und den Feta. Ja, und wenn das nicht reichen würde, kommen geröstete Cashewkerne als I-Tüpfelchen oben drauf. Mhhh…

Für 4 Personen benötigt ihr:

– 40g Cashewkerne
– 1 Pkg. Feta
– 1 große, reife Mango
– etwa 70g Rucola-Salat
– Saft einer Grapefruit
– Salz, Pfeffer und Chiliflocken
– 3 EL Olivenöl
– 1 EL Honig
– 1 reife Avocado
– Saft von 1/2 Limette

Zubereitung:
Die Cashewkerne röste ich in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Temperatur, bis sie hellbraun sind. Sobald sie abgekühlt sind, mit einem großem Messer klein hacken. Den Feta zerkleinern. Die Mango schälen und ebenfalls würfeln. Rucola-Salat wie gewohnt waschen und trocken schleudern. Den Saft einer Grapefruit in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Olivenöl und Honig zu einer Vinaigrette verrühren. Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Danach mit Limettensaft beträufeln, damit es nicht so häßlich braun wird. Nun gehen alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und werden vermischt. Die Vinaigrette erst kurz vor dem Servieren dazugeben.

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Und weil’s so lecker ist, schicke ich meine Grapefruit-Honig-Vinaigrette gleich mal rüber zu Ina und hoffe, vielleicht für Uschi&Regina bei ihrem Blogevent „Dress to Impress“ einen der tollen Preise zu gewinnen!

Drückt uns die Daumen! Ich schiele ja schon sehnsüchtig auf die vegetarischen und veganen Kochbücher…

Adieu und bis bald,
Eure Uschi

Schwarzwälder Kirsche im Glas – ein Knuspersommerdessert

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Wenn der Junomann im Juni Geburtstag hat (weswegen er ja auch der Junomann ist, hihi), dann wünscht er sich eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Die hat er nämlich am liebsten. Ich bin ja nicht so wirklich ein Fan dieser Torte, vor allem nicht im Sommer. Zu mächtig, zu schwer, und irgendwie so altmodisch. Noch dazu passt so eine fette Torte aber mal gar nicht zu einer Grillparty, zu der der Junomann dieses Jahr geladen hatte. Also habe ich überlegt, ob man aus der Torte vielleicht auch fluffig-knusprig-cremiges Dessert mit frischen Kirschen machen kann. Und wie man kann! Ich habe schokoladige Brownies und aromatische Kirschen mit einer Sahne-Mascarpone-Creme in Gläsern geschichtet und trotz Junomanns leckerer Lammkeulen, Nudelpestosalat und Auberginendip hatte am Schluss noch jeder Platz für eine Schwarzwälder Kirsche im Glas…oder auch zwei. Noch dazu ist es ein perfektes Rezept für die aktuelle Kirschzeit. Ich Dummi habe bei meinem ersten Versuch welche aus dem Glas genommen, aber als mich dann die tiefroten Kirschen beim Obstmann so angelacht haben, musste ich es einfach mit Frischen ausprobieren. Und es schmeckt soooo viel besser. Und wie es das Schicksal ja manchmal so will, las ich doch erst kürzlich im wundervollen Buch von „What Katie ate“, welches uns Regina geschenkt hat, dass der Kirschentsteiner eines ihrer liebsten Küchenutensilien ist. Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal, wie so etwas aussieht, aber bin mutig mit meinem Korb voller Kirschen in einen kleinen Haushaltswarenladen gegangen und erwarb so ein Wunderteil! Es ist ja so meditativ und entspannend, Kirschen zu entsteinen!

Für 4 Gläser (und ein paar zusätzliche Brownies zum naschen) benötigt ihr insgesamt folgende Zutaten:

– 250 g Zartbitterschokolade
– 125g Butter
– 140g Mehl
– 1/2 TL Backpulver
– 1 Prise Salz
– 3 Eier
– 180g Zucker- 1 Pckg. Vanillezucker
– 300g gewaschene und entsteinte Kirschen
– 4 ganze Kirsche zum Verzieren
– Saft einer Zitrone
– 80g Gelierzucker
– 125g süße Sahne
– 125g Mascarpone

Zuerst einmal werden die Brownies gebacken – die Angaben sind hier für ein ganzes Blech und ihr braucht nur ungefähr ein Viertel davon für das Dessert. Wenn ihr also keine Lust auf ganz viele leckere, saftige, ultraschokoladige Brownies zum so vernaschen habt, dann einfach nur ein Viertel von den Zutaten verwenden. Aber ihr würdet euch so ärgern, glaubt es mir! Die Dinger sind der Hit! So, ihr schmelzt erstmal 200 g Zartbitterschokolade mit 125 g Butter, immer schön rühren und dann etwas abkühlen lassen. Zusätzlich noch weitere 50g Zartbitterschokolade zerkleinern, die kommen nachher noch in den fertigen Teig. Dann in einer Backschüssel (immer daran denken, es muss DIE Backschüssel sein, den Tipp von Reginas Oma findet ihr hier) 140g Mehl mit einem halben TL Backpulver und einer Prise Salz vermischen. In einer weiteren Backschüssel 3 Eier, 180g Zucker und eine Pckg. Vanillezucker schaumig rühren und die abgekühlte Schokoladenmasse dazugeben. Die Mehlmischung nach und nach dazu sieben und alles vorsichtig zu einem Teig verrühren. Jetzt die restlichen Schokoladenstückchen unterheben. Eine flache Backform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und glatt streichen. Dann mit einem Rost auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geben. Nicht zu lange drin lassen, die Brownies sollten außen eine dünne, leicht knusprige (!) Oberfläche haben und innen noch schön feucht und klitschig sein. (Wenn ihr jetzt schon zweimal über das Wort KNUSPRIG gestolpert seid, ich komme später nochmal dazu!)

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So, in der Zwischenzeit könnt ihr euch auch schon mal an die Kirschen machen. Ich habe 300 Gramm gewaschene und entsteinte Kirschen und 4 extra schöne Kirschen zum Verzieren für meine 4 Gläser verwendet. Die Kirschen habe ich mit dem Saft einer Zitrone und 80g Gelierzucker wie Kompott eingekocht. Abkühlen lassen.

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Dann 125g süße Sahne steif schlagen und vorsichtig die gleiche Menge Mascarpone darunter heben. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch eine Packung Vanillezucker beim Schlagen der Sahne dazu tun, ich fand die Creme so ganz pur aber leckerer als Ausgleich zu den süßen Kirschen und Brownies.

Inzwischen sind die Brownies sicherlich schon abgekühlt. Hier mit einem Löffel etwa ein Drittel eures Dessertglases mit Browniemasse füllen (das was später davon übrig bleibt, in gleichmäßige Rechtecke schneiden und am besten gleich vernaschen). Dann zwei Löffel Sahne-Mascarpone-Creme und anschließend ein Viertel eurer Kirschmasse aus dem Topf darauf geben. Abschließend eine Sahne-Mascarpone-Creme als Häubchen oben drauf und mit Brownie-Krümeln und einer Kirsche verzieren. Et voilá, fertig ist euer Knuspersommerdessert!

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Aber warum denn jetzt eigentlich Knuspersommer? Frau Knusper vom Knusperstübchen hat zum Knuspersommer aufgerufen und sucht ganz viele leckere Sommerrezepte – wir schicken unsere Schwarzwälder Kirsche im Glas also mit lieben Grüßen rüber zu Sarah, damit es sich einreiht in die vielen weiteren leckeren Knuspersommerrezepte (klick). Hui, das war jetzt aber viel Knusper in einem Satz!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

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Mission Bienenstich…oder: Und täglich grüßt der Hefeteig

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Jeder hat ihn bestimmt schon mal gegessen – an Omis Kuchentafel, beim Bäcker oder auf der Familienfeier im Garten – BIENENSTICH. Fluffiger Hefeteig gefüllt mit sahnigem Vanillepudding und oben drauf eine buttrig-knusprige Honig-Mandelschicht, die fast schon ein bißchen nach Sahnekaramellbonbons schmeckt. Oh ja, ich mag Bienenstich – klassisch, einfach, lecker. Aber gebacken hatte ich ihn noch nie. Und dann kam mal wieder alles zusammen. Meine Mutter fragte, ob ich für unsere Sommerfeier einen Kuchen backen könnte. Ich kramte also eins meiner Backbücher raus und da lächelte er mich an, der Bienenstich. Und als ich dann sah, dass er unter der Rubrik Hefekuchen gelistet war, erinnerte ich mich an Stefanies Aktion vom Blog Schön-und-Fein „Und täglich grüßt der Hefeteig“ und schwupps…da war mein Bienenstich auch schon angemeldet.

Banner Hefeteig

Hui, und dann kam die Aufregung. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich aufwendige Rezepte gerne meide und eigentlich eher so eine Schüttelkuchentyp bin. Und wer jetzt denkt, dass Bienenstich ja nicht so aufwendig ist, der weiß nicht, was so alles in meinem Kopf rumspukte. Wird mein Bienenstich so schmecken, wie ich ihn vom Lieblingsdorfbäcker in Erinnerung hatte? Werde ich eine sahnige Puddingfüllung hinbekommen, am liebsten ohne so viel Ei und Gelatine, aber trotzdem lecker? Und meine größte Sorge – wie schneide ich den Kuchen quer durch, ohne dass er mir zerbricht? Also, erstmal Regina anrufen und beruhigen lassen. „Alles ganz easy“ sagt sie. „Da leih ich dir mein großes Messer und den Tortenring, und dann wird das super.“ Und dann stand ich also irgendwann in Mamas Küche, karamelisierte Mandeln, schmolz Butter, ließ den Teig gehen, rührte und probierte, zwischendurch beantwortete ich meiner dänischen Verwandschaft, dass ich einen typisch deutschen Kuchen backe und dann kam der Moment – Uschi schnitt zum ersten Mal in ihrem Leben einen Kuchen quer durch. Haha, ich sehe die erfahrenen Kuchenbäckerinnen gerade schmunzelnd vor ihren Monitoren. Mit Mamas Hilfe klappte es dann aber ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Am nächsten Tag war dann der Moment der Wahrheit – wie wird er ankommen, Uschis Bienenstich neben Erdbeer-Marzipan-Kuchen, Brownies, Schwarzwälderkirsch-Torte und Co.? Hier ein paar Momentaufnahmen: „Und Oma, wie findest du den Bienenstich – was würdest du am Rezept noch verändern?“ – „GAAAAr nichts! Der ist genau richtig!“ Juchuuuu! „Und Junomann, wie findest du den Bienenstich?“ – „Ach, der war von dir??!?!?“ Jipiiiieee! Verändert hab ich dann doch noch ein paar Kleinigkeiten. Ein bißchen mehr Zucker hier, ein bißchen weniger dort, Zitronenabrieb weggelassen…und taaaadaaaaa – hier nun endlich das Rezept für euch!

Für Uschis Bienenstich benötigt ihr insgesamt:

  • 125g Butter
  • 575ml Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 250g Mehl
  • 140g Zucker
  • 2 Pk Vanillezucker
  • 1 Pk Vanillepuddingpulver
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Honig
  • 325 ml Sahne
  • 150g Mandelblättchen

Für den Hefeteig 50g Butter in 75ml Milch schmelzen, auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann einen Würfel Hefe darin auflösen. 250g Mehl, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei und eine Prise Salz mischen und dann die Hefemischung dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Gehen lassen, bis er das Volumen verdoppelt hat. Danach durchkneten und nochmals gehen lassen.

Für die Mandelschicht in einem Topf 50g Zucker in 75g Butter schmelzen und unter rühren aufkochen lassen. Wenn der Zucker geschmolzen ist, 3 EL Honig, 75g Sahne und 150g Mandelblättchen dazugeben und abkühlen lassen.

Hefeteig leicht ausrollen und in eine gefettete Springform legen, dann Mandelmasse darauf verteilen, Teig nochmals 10min gehen lassen. Dann bei 160°C Ober/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen. Abgekühlt waagerecht halbieren. Whohoooo!

An dieser Stelle noch ein paar weitere Tipps: Meine Tante macht dass immer mit ’nem Bindfaden, den sie um den Kuchen legt und dann einen Knoten festzieht. Klingt voll toll, hat bei meinem zweiten Versuch aber nicht geklappt, der Kuchen war zu fest und der Faden ist leider gerissen. Vielleicht nur was für ganz leichten Biskuitteig. Oder ihr teilt den Teig in zwei Hälften, backt einmal ohne und einmal mit Mandelschicht, dann spart ihr euch die ganze Zerteilerei! 🙂

So, und am Ende die Füllung. Wie schon erwähnt, ist die klassische Variante mit 5 Eiern und Gelantine. Ist Geschmackssache. Ich finde ja einfachen Vanillepudding am leckersten. Einfach ein Päckchen Vanillepuddingpulver wie auf der Packung angegeben mit 500ml Milch und 40g Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Wer es besonders sahnig mag (wie ich), der schlägt noch einen Becher Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker steif und hebt die Sahne vorsichtig unter den abgekühlten Pudding. Tortenring um den unteren Hefeteigboden, Füllung daraufgeben, Mandeldeckel draufsetzen und noch 2 Stunden kalt stellen.

Und dann am besten zusammen mit einer Tasse Kaffee in freundlicher Gesellschaft von Omi auf der Terasse genießen!

Wer auf den Geschmack gekommen ist, bei Schön und Fein gibt es bald noch viel mehr leckere Hefeteigrezepte! Unbedingt mal reinklicken!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

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Geht IMMER: Oma’s Streuselkuchen

Im Nachbardorf gibt’s immer noch keine Erdbeeren. Und obwohl ich diese kleinen roten leckerschmecker Beerchen auch wirklich über alles liebe, gibt es ja noch eine wahnsinnig tolle Alternative, auf die ich jedes Jahr mindestens genauso warte: RHABARBER!!! Ist zwar genau genommen ein Gemüse, aber darüber denken wir einfach mal nicht weiter nach und backen einfach drauf los.

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Während Flippi mit Elisabeth ein Nickerchen hält, rühren wir schnell mal meinen Lieblingskuchen zusammen – keine fancy Torte oder aufwendige Kreation mit allerlei Schnickschnack, sondern ein einfacher Streuselkuchen mit Obst drin. Wahrscheinlich werde ich noch öfter schreiben „heut backen wir meinen Lieblingskuchen“ – das liegt daran, dass ich generell ganz verliebt in Kuchen bin und zu Euphorie neige – aber dieser hier ist wirklich mein Lieblingskuchen. Ehrlich!

Das Rezept begleitet mich schon seit ich meinen Nordi kenne – der hat es von seiner Omi. Und Rezepte von Omis sind ja eh immer die Besten! Bei meiner Omi sah es früher am Wochenende auch immer aus, wie in einer Konditoreibackstube, denn jeder im Dorf hat ständig bei ihr Kuchen bestellt. Vielleicht hat das auch etwas abgefärbt…hängen geblieben ist auf jeden Fall ihr Tipp: die Backschüssel nur zum Backen verwenden. Nichts anderes darin zubereiten. Als mein Mitbewohner Markus damals in der WG mal Salat in meiner Backschüssel gemacht hat, bin ich deshalb fast ausgeflippt. Ich werde seinen Blick nie vergessen. Er dachte wohl ich scherze, bevor er feststellen musste, dass ich scheinbar wirklich eine enge Bindung zu meiner Backschüssel hatte. Ich glaube, er fühlte sich sogar etwas schlecht, der Arme.

Natürlich habe ich eine neue Backschüssel, oder 2,3…naja ein paar, und in eine dieser Schüsseln gebe ich jetzt 125g Margarine oder Butter und 125g Zucker und rühre beides mit dem Mixer schön cremig. Nebenbei wird der Ofen noch auf 180° Ober-Unterhitze vorgewärmt – bei Umluft immer etwas weniger, so ca. 160°, ich backe allerdings immer Ober-Unterhitze 180°. Jetzt noch 3 Eier Größe M hinzufügen und schön weitermixen. Dann 200g Mehl, 2TL Backpulver und etwas Vanillepulver dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Der wandert dann in eine gefettete 28er Springform und wird glatt gestrichen.
Nun ein paar Stangen Rhabarber waschen, in Stücke schneiden und auf dem Boden verteilen. Die Haut des Rhabarbers muss nicht abgezogen werden….yaaaay wie praktisch!

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Für die Streuseln nochmal 125g Margarine oder Butter mit 125g Zucker vermixen und dann mit 200g Mehl zu Streuseln verkneten. Ich nehme für „die Knetung“ meistens meine Hände – funktioniert immer noch am Besten! Ein paar Streuseln naschen, den Rest schön über den Kuchen verteilen und zum Schluss noch ca. 1EL Zucker über die Streuseln streuen. Dann ab in den Ofen und goldbraun backen.

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Wer keinen Rhabarber mag, kann natürlich auch jedes andere Obst benutzen! Fantastisch ist dieser Streuselkuchen mit Äpfeln, Birnen, Kirschen, Zwetschgen….ein wahres Multitalent! Schmeckt am Besten noch lauwarm mit Sahne!

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Guten Appetit,
eure Regina

 

Uschi auf Kreta: Avocadosalat á la Anidri

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In unserem Dörfchen Anidri gibt es nicht viel – ein paar Häuser ober- und unterhalb der Bergstraße, eine Kirche, und natürlich Ziegen und Schafe. Wer etwas kaufen will, muss in den 5 Kilometer entfernten Ort Paleochora. Also nicht wirklich viel los hier. Und doch, solltet ihr mal auf Kreta sein, macht einen Abstecher nach Anidri und esst etwas im Kafenio Sto Scholio! Läuft man die einzige Straße des Dorfes entlang, kommt man am Café-eigenen Gemüsegarten vorbei und kann sich schon mal schön Appetit auf ’nen knackigen Salat holen. Die Besitzer haben für ihr Kafenio die alte Dorfschule umgebaut – drinnen ein gemütlicher schummriger Raum mit alten Bildern und Schulheften an den Wänden und draußen kleine Tische unter einem riesigen alten Olivenbaum, dessen Krone die gesamte Terrasse überdacht und Schatten spendet. Und dann die Aussicht…hach…

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Doch das alles ist nur Beiwerk, denn das Essen ist aber mal so richtig lecker. In seiner ganzen Einfachheit. Der Junomann bestellt immer das, was gerade im Ofen ist. Also Fleisch. Ganz einfach mit Reis oder Kartoffeln. Bei mir gibt es immer was aus dem Gemüsegarten. Mit ganz viel Aroma, Sonne und Liebe. Letztens habe ich Avocado-Salat bestellt – und der war so lecker, dass wir den doch heute mal schnell selbst geschnippelt haben.

Dafür haben wir folgendes für 2 Personen gebraucht:

– einen halben Kopfsalat (z.B. Lollo Rosso)
– zwei Möhren, mit dem Kartoffelschäler in feine Streifen geschnitten
– eine Avocado, gewürfelt
– eine halbe Zwiebel, in Ringe geschnitten
– Walnüsse zum Bestreuen

Für das Dressing
– 8 EL Olivenöl
– 4 EL Balsamico
– 1 Teelöffel Zucker
– mit Pfeffer und Salz abschmecken

Mmmmmhhhhh…

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

P.S. Im besagten Dorfcafé machen die auch total leckere, obersaftige, schokoladige Brownies – sollte ich das Rezept rausbekommen, werde ich es natürlich hier mit euch teilen!




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