Oh, du goldener Oktober!

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Hach, momentan ist es hier ja ein wenig ruhiger. Das liegt an Tieren. Ja, wirklich! Bei Regina sind es Kraniche, bei mir so ganz fiese kleine Schleimmonster. Hihi, ok, Schleimmonster kann man verstehen, aber Kraniche? Einmal im Jahr, da fliegen ganz viele Kraniche in Reginas Nachbardorf im Norden von Berlin. Also, wenn ich schreibe viele, dann meine ich Massen. Tausende! Und diesen Kranichen folgen dann ganz viele Vogelforscher und Naturliebhaber. Die meistens großen Hunger mitbringen. Und daher ganz viel von Reginas leckerem, selbstgebackenen Kuchen verspeisen. Ich war letztes Jahr um die Zeit auch dort – ein kleiner goldener Herbsttraum! Tausende Kraniche über nebelverhangenen Feldern, Kühe die gemächlich grasen, Kürbisse am Straßenrand und eine Oktobersonne, die all das in goldenes Licht taucht. Also, wer all das erleben will, ab ins Auto, auf nach Linum und Reginas wundervoll-leckeren Kuchen im Kleinen Haus probieren!

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Nun also weg von den Kranichen, hin zu meinen Schleimmonstern, die nun seit mehr als eine Woche ungefragt meine Gäste sind. Ich habe sie mehrfach höflich und freundlich gebeten, sich doch bitte eine andere Bleibe zu suchen, aber bis jetzt leider ohne Erfolg. So musste ich die doofen Viecher also am Sonntag mit zur Taufe unserer kleinen Nichte nehmen. Der Junomann hatte mich zuvor als angehender Patenonkel gebeten, doch noch eine individuelle Glückwunschkarte zu gestalten. Aus einem Sammelsurium aus aufgehobenen Geschenkpapierschnipseln, Masking Tape und Blümchenstickern wurde dann eine blumige Patchwork-Kirche. Nur als kleiner Tipp – bei Tchibo gibt es immer mal wieder Sets aus einfarbigen Karten und dazu passenden Briefumschlägen, perfekt zum individuellen Karten gestalten. Achja, und ein Füller ist auch Gold wert bei all den Geschenkanhängern und Glückwunschkarten – sieht einfach immer ein bißchen schöner aus als Kuli oder Fineliner.

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So sieht es nach einer spontanen Bastelaktion dann übrigens auf meinem Schreibtisch aus.

chaos am basteltisch

Die Taufe fand in einer alten Dorfkirche statt und es wurde auch Erntedank-Fest gefeiert. Ein wunderschön-geschmückter Altar, und da war sie wieder, die geliebte Oktobersonne mit ihrem goldenen Licht. Hach…

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Meine selbstgestaltete Patchworkkarte schicke ich übrigens rüber zu den anderen vielen tollen Creadienstag-Projekten – hier geht’s lang zum Inspirieren!

Habt einen wundervollen Oktober und genießt die goldene Herbstsonne!

Adieu und bis bald,
Eure Uschi

P.S. Zum Schluss hier noch Augustinchens Herbstoutfit, das sie zur Feier des Tages getragen hat. Ist der kleine Mantel nicht allerliebst?

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Augustinchen empfiehlt…MUSIK

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Als ich mein kleines Augustinchen bekam, also eigentlich schon als sie im Bauch war, bemerkte ich, dass ich fast kein einziges Kinderlied auswendig konnte. Etwas, wofür ich meine Mutter immer beneidete, denn in meiner Erinnerung kannte sie JEDES Lied, und nicht nur den Refrain, nein, nein, alle Strophen. Also besorgte ich mir eine CD, die 30 beliebtesten Kinderlieder oder so, mit Klassikern wie „Der Kuckuck und der Esel“, „Bruder Jakob und „Hänschen Klein“. Mein Plan – die CD so oft hören, dass ich den Text irgendwann von ganz alleine auswendig können würde. Leider konnte ich die CD aber maximal 10 Minuten hören, ohne nicht verrückt zu werden. Billige Synthesizer, eine schreckliche Frauenstimme, nervige Vertonung. Warum gab es denn eigentlich keine schöne Kindermusik, mit ein bißchen mehr Liebe? Ich machte mich also auf die Suche…und wurde fündig. Giraffenaffen nennt sich das Projekt, bei dem viele mehr oder weniger bekannte deutsche Musiker ein ganz individuelles Kinderlied besteuern. Absolut abwechslungsreich und auch für Erwachsene hörbar. Einer unserer Favouriten sind ja die „3 kleinen Schweinchen“ von Max Raabe, dazu gucken wir uns dann immer gerne das passende Bilderbuch an.

Aber auf meiner Suche nach schöner Kindermusik wurde ich auch dort fündig, wo man vielleicht nicht auf dem ersten Blick nach Kinderliedern suchen würde. Bei den Beatles zum Beispiel. „Yellow submarine“ ist doch mal ein großartiges Lied zum Tanzen und Mitklatschen, oder? Das dachte sich wohl auch Emiliana Torrini, die hier eine „alternative“ Playlist für ihren vierjährigen Sohn zusammengestellt hat, weil sie sich irgendwann mal geschworen hatte, niemals im Auto sogenannten „Baby Records“ zu lauschen. Augustinchen gefällts auch und sie rockt sehr gerne zu den Beach Boys ab. Genauso wie übrigens zum Soundtrack vom Film „Where the wild things are“ von Karen O and the Kids, den hören wir gerade auch sehr gerne. Es müssen also nicht immer die klassischen Kinderlieder sein, Synthesizer-Phobie sei Dank!

Und nun müsst ihr mir unbedingt eure Baby-Musik-Tipps verraten, ich bin gespannt und freue mich drauf!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

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MiniPopUpShop

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Am Wochenende wird’s fruchtig. Ganz spontan werden wir unsere „gesammelten Werke“ in unserem MiniPopUpShop auf dem Fest zum Saisonstart des Linumer Landhofs präsentieren. Naja, eigentlich ist es kein richtiger Shop sondern eher ein Stand, aber Shop hört sich irgendwie toller an. haha 😉 Wir werden allerlei dabei haben: Kissen, Täschchen, Lätzchen, Tücher, Ohrringe und viel SchnickiSchnacki!

Samstag 30. August um 14 Uhr geht’s los. Wir sind schon gespannt & gerade noch ziemlich mit den Vorbereitungen beschäftigt. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust auf eine Fahrt ins Grüne & besucht uns genauso spontan! Wir würden uns freuen!

Liebste Grüße vom Dorf,

Regina ❤

Born with a feather – Schuhe für kleine Indianer!

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Als ich mit Augustinchen schwanger war, meinte ein guter Freund von uns ständig, dass die Kleine sicher mit Zöpfen und einer Feder zur Welt kommen würde. Sicher eine Anspielung darauf, dass der Junomann im Sommer nach nur wenigen Sonnenstrahlen gleich aussieht wie ein Indianer. Naja, das nur so als Vorgeschichte. Vor ein paar Wochen war ich dann auf der Suche nach ein paar Krabbelschuhen für Augustinchen und über den Blog Babycchino stieß ich dann auf diesen niedlichen Shop von Donsje aus Amsterdam…

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Ich verliebte mich sofort in die Pina lace-up booties! Als ich mich dann nach einer gefühlt ewigen Zeit für eine Farbe entschieden hatte und mich noch ein wenig zweifelnd zum Warenkorb klickte – normalerweise wären mir die nämlich eigentlich zu teuer, aber sie sind doch aus high quality leather, Erdnussflippi kann sie ja auch noch tragen, und DANN – fiel mir auf einmal der Slogan auf: „Born with a feather.“ Es sollte einfach sein, das Schicksal hatte entschieden, Augustinchen MUSSTE diese besonderen Schuhe haben! Die kleinen weichen Leder- Booties kamen einige Wochen später niedlich verpackt mit persönlichen Briefchen nach Hause und Augustinchen ist nun eine richtig kleine Indianerin! Übrigens verlost Donsje momentan ein Paar Booties, wenn man den Newsletter abonniert – also klick und mitgemacht!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

♫ ♪ … ein bißchen good spirit passend zum Thema 🙂