Uschi im rosa-pinken Geschenkeeinpackwahn!

Geht euch das auch manchmal so, dass ihr eine Farbe vor Jahren mal innig geliebt habt und dann, irgendwann, schlug die Liebe in Abneigung, nein, in Hass um und plötzlich ist sie wieder da, diese Farbe, sie winkt schüchtern und am liebsten möchte man überrascht sagen „Hallo!? Wo warst du all die Jahre?“ Vielleicht liegt es aber in meinem Fall auch einfach daran, dass ich jetzt Mutter einer Tochter bin und sich das Pink klammheimlich bei uns einschlich, ohne dass ich es bemerkte und ehe ich Widerstand leisten konnte, hatte ich mich auch schon daran gewöhnt. Und nun geht es sogar noch weiter, plötzlich MAG ich sogar alles Rosa-Pinke! Nun, in meinen Kleiderschrank ist es noch nicht vorgedrungen, soweit kommt’s noch, aber meine Bastelvorräte hat es auf jeden Fall schon erreicht. Aber genug gefaselt, eigentlich wollte ich auch nur ein paar easy-peasy Einpackideen mit euch teilen, wenn ihr gerade mal keine Lust auf Kringelband und Co. habt. Wobei ich hier das Kringelband im Allgemeinen nicht verurteilen will, das kann manchmal auch ganz schön sein, vor allem bei kleinen Kindern, die wuscheln so gerne darin herum. Also, nun meine Ideen, bei dem einen oder anderen Paket hab ich mich gerne auch mal auf Pinterest inspirieren lassen (klick).

geschenk knöpfe

Hier habe ich einfach nur zwei farblich passende Knöpfe durch einen Wollfaden gezogen und mit doppelseitigem Klebeband ein wenig fixiert. Wolle eignet sich übrigens super als Geschenkbandersatz!

geschenk windrad

Bei dem zweiten habe ich einfach nur 4 Dreiecke aus Pappe ausgeschnitten und so in der Mitte mit Kleber fixiert, dass es aussieht wie ein kleines Windrad. Peppt die einfache Schleife doch ein wenig auf, oder? geschenk wimpel

Hier mein Lieblingsgeschenkaccessoire, die einfache Paketstrippe, kombiniert mit ein wenig Masking Tape, und schwupss hat man eine kleine Mini-Wimpelkette! Unten seht ihr noch die ganze Sammlung, übrigens wurden alle Geschenke für eine einzige Person verpackt! Genau, für meine Regina! Die hatte nämlich letztens Geburtstag! Whoopwhoop! Ach, da fällt mir ein, da müssen wir dein Alter ja im ABOUT noch aktualisieren, nicht wahr, Regina? Muahaha! 😛

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

geschenke gesamt

Advertisements

Kuschel-Wölkchen

Seit ich die #100happydays challenge mitgemacht habe, von der Uschi schon hier berichtet hat, bin ich ja Instagram süchtig. Ich blätter zwar nach wie vor gerne durch irgendwelche bunten Magazine, oder surfe von blog zu blog, aber super viel geballte Inspiration für alle Lebenslagen hole ich mir mittlerweile bei Instagram. Oder momentan. Vielleicht siehts ja in ein paar Wochen auch schon wieder anders aus, was ich nicht denke, denn diese Phase hält sich doch schon eine ganze Weile. Phase ist ja auch eines DER Mütter-Vokabeln. Wenn man nicht mehr weiter weiß, warum das Kind irgendwie komisch drauf sein könnte, weil es keinen offensichtlichen Grund gibt, ist es immer eine PHASE. Flippi hat zum Beispiel von Anfang an die Nachts-Durst-Phase. Eine Dauerphase sozusagen. haha Aber ist auch gar nicht so schlimm. Schlaf wird eh völlig überbewertet. 😉
In meiner Instagram-Phase jedenfalls sind mir in letzter Zeit auf diversen Profilen so niedliche Wolkenkissen aufgefallen. Und weil ich Wolken irgendwie total süss finde, habe ich jetzt einfach mal rumprobiert  und ein eigenes genäht. Geht ganz schnell und einfach & wird bestimmt noch vervielfältigt und dann unter diversen Weihnachtsbäumen landen!

IMG_8103
Ich hab mir erstmal auf A4 eine Vorlage gezeichnet, ausgeschnitten und auf die linke Seite eines flauschigen Stoffes übertragen.

1
IMG_8075
Dann auf der rechten Seite der Vorderseite mit schwarzem Garn und Geradestich den Mund und die Augen aufnähen.
Macht sich mit der Maschine super. Wer dickere Konturen möchte und mehr Zeit hat (weil das Baby gerade keine Phase hat, hihi), kann ja auch mit Stickgarn sticken.

IMG_8077

Ich habe nur die Wimpern per Hand aufgestickt – wäre mir mit der Maschine sonst zu viel Gefummel gewesen.
Manchmal ist man per Hand doch schneller, glaub ich.

IMG_8078
IMG_8080

Wenn das Gesicht fertig ist, Vorder- und Rückseite wieder rechts auf rechts zusammen stecken und mit Geradestich zusammennähen. Dabei am Besten eine Wendeöffnung an der geraden Unterseite lassen.
Das Wölkchen dann umstülpen, ggf. bügeln und mit Füllmaterial vollstopfen.

IMG_8090
Die Wendeöffnung noch unsichtbar verschließen…

IMG_8095
Fertig!

IMG_8100
IMG_8101

Und weil heut Dienstag ist, fliegt dieses kleine Kuschelwölkchen noch zu den anderen Creadienstag – Projekten rüber!

Liebste Grüße vom Dorf,
Regina ❤

Latääne, Sonn un Mond un Stääne!

Laterne_Sterne_nah

Für alle, die es noch nicht wissen – eigentlich bin ich ja so ganz ursprünglich ’ne „Kölsche Mädche“. Weil das aber so lange her ist und ich auch kein bisschen Dialekt mehr spreche, merkt das keiner. Selbst ich vergesse das oft. Außer…an zwei Tagen im Jahr: Rosenmontag und St. Martin. Da kommen automatisch Kindheitserinnerungen hoch, die mich Dom und Rhein ein wenig vermissen lassen. Und dieses Jahr ist der St. Martinstag etwas ganz Besonderes, denn ich durfte nach gefühlten 25 Jahren mal wieder eine Laterne basteln – weil das Augustinchen das ja noch nicht alleine kann, aber doch schon groß genug ist, heute Abend mit zu laufen und die vielen Lichter zu bestaunen. Zwar wird es in Leipzig keinen St. Martin mit rotem Mantel auf dem Pferd geben (mit all den dazugehörigen Pferdeäpfeln, in die wir Kinder damals reinstapften) und auch keine traditionellen Weckmänner (das sind so Männer aus Rosinenbrotteig mit einer weißen Pfeife, die fein säuberlich abgegessen und danach sofort benutzt wurde), aber dafür haben wir hier ein Lagerfeuer und Stockbrot!

materialien_laterne_basteln

Für die Laterne habe ich übrigens nur Materialien benutzt, die ich im Haus hatte und das war so eine Ikea-Tassen-Pappe, aus der ich mit Masking-Tape einen Würfel gebastelt und die runden Fenster mit Seidenpapier beklebt habe. Noch schnell ein paar Sterne ausgestanzt und dran geklebt, fertig! Nächstes Jahr ist Augustinchen dann sicher schon groß genug und kann mitbasteln – ein Tipp der Uschi-Mama: Das Kind Butterbrotpapier wild mit Wachsmalstiften bekritzeln lassen, bis alles schön bunt ist und man nichts Weißes mehr sieht und dieses dann auf zwei runde Käseschachteln kleben…ich kann mich noch gut erinnern, wie ich genau mit einer solchen Laterne damals dem St. Martin hinterher lief und lauthals sang: „All die Puute sin op Trabb en der Hand die Lämpcher, op der Stroß un en der Gass danze dausend Flämmcher“. (Mit Puute ist übrigens kein Geflügelfleisch gemeint, nee, dass sind im Kölschen die Kinder, hihi…)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen St. Martinstag!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

P.S.: Huch, heute ist ja auch noch Dienstag, na, da schick ich meine Laterne doch gleich mal rüber zu den anderen Creadienstag-Projekten!

Laterne_Sterne

Glitzerherbstdeko, die Zweite!

Im Herbst stelle ich ja immer wieder fest, dass ich es total toll finde, in einer Klimazone mit Jahreszeiten zu leben. Natürlich liebe ich den Sommer, aber irgendwie hat doch jede Jahreszeit ihre liebenswerten Seiten! Auch der Herbst. Momentan könnte ich draußen in der Herbstsonne ununterbrochen Dinge sammeln…. Eicheln, Kastanien, Stöcker, Zweige mit Beeren, getrocknete Distelblüten… Eicheln, Kastanien… In der Urzeit hätte ich wahrscheinlich ein ganzes Rudel an Sammlern unter mir & wir würden gar nicht auf die von der Jagd zurückkehrenden Männer warten müssen, weil wir längst von unseren Beeren satt wären. Wenn ich etwas mehr darüber nachdenke, sammle ich aber nicht nur im Herbst und auch nicht nur „Zeug zum Basteln und Dekorieren“…haha. Vielleicht war ich in einem früheren Leben tatsächlich ein urzeitlicher Supersammler?! 😉 Das werden wir wohl nie erfahren. Auf jeden Fall liebe ich die Raschelblätter in all ihren bunten Farben, die Herbstluft, Kürbisse, knisterndes Kaminfeuer das zum ersten Mal entfacht wird, kuschelige Schals und rosa Wangen nach dem Spazierengehen.

1

4

3

2

Falls auch ihr an all dem herbstlichen Bastelmaterial in der Natur nicht vorbei kommt, hier eine kleine Idee, was ihr zumindest mit den Eicheln anstellen könnt, um den den goldenen Herbst noch goldener zu machen, oder vielleicht sogar schon den Übergang zur glitzernden Adventszeit vorzubereiten: Glitzereicheln!

10

Dazu benötigt ihr nur ein paar Eicheln mit Hütchen, an denen optimaler Weise auch noch ein kleines Stielchen dran ist. So kann man dann Schnur oder Draht besser befestigen, wenn man die kleinen Glitzerteile irgendwo anhängen möchte. Die Eicheln am Besten ein paar Tage in der Wohnung trocknen lassen – meistens fallen dann die Hütchen ab. Stört aber nicht, denn mit Kleber sind sie ganz fix wieder befestigt.

8

Zum Glitzern habe ich mit einem Pinsel Dekopatch-Kleber aufgetragen, der ist so schön flüssig und lässt sich deshalb gut verteilen. Die Eichel dann mit losem Glitzer bestreuen, trocknen lassen – fertig! Ganz einfach!

12

11

Bei uns hängen die Glitzereicheln an einem hübschen Zweig (den ich natürlich selbst gesammelt hab), der in einer Vase steht. Im letzten Jahr, habe ich damit auch Weihnachtsgeschenke verziert, bzw. einige Sets aus mehreren Eicheln verschenkt. Kam immer super an!

5

6

Also husch husch raus mit euch, Sonne genießen und saaaammmeeeeeln!!! 🙂

Liebste Grüße vom Dorf,
Regina ❤

Glitzherbstdeko, die Erste!

pinsel_blätter_glitter

Erinnert ihr euch an die Schleimmonster, von denen ich Anfang des Monats erzählt und damit ja auch ein wenig Verwirrung gestiftet habe? Es wurde ja schon vermutet, meine Balkonpflanzen wären von schleimigen Nacktschnecken befallen, nur warum ich diese mit zu einer Familienfeier nehmen musste, blieb dem Leser unklar. Ja nee, keine Schnecken, ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass ich erkältet war – und bin. Wie heißt es so schön, eine Erkältung kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage, geht 3 Tage? Nun, bei mir gaben sich nur leider die unterschiedlichen Erkältungen die Klinke in die Hand, immer wenn Eine gerade am gehen war, kam auch schon die Nächste. Bis dann irgendwann mein Körper gestreikt hat, so Uschi, entweder Bettruhe und ganz viel Tee oder ich mach hier nicht mehr mit! Ich habe mich also gefügt und verbringe nun die Tage auf dem Sofa, in meine Kuscheldecke gekuschelt und staffelweise Danni Lowinski guckend. Sorry, fragt nicht, diese Frau ist ja völlig an mir vorbei gegangen, aber einmal angefangen macht es ja irgendwie süchtig.

Aber nach gefühlten 47 gewonnenen Klagen der Frau Lowinski brauchte ich dann irgendwann auch ein bißchen Abwechslung und war bereit für mein erstes Herbst-DIY in diesem Jahr. Und weil es so einfach und so schön ist, muss ich es natürlich mit euch teilen! Alles was ihr braucht sind Herbstblätter, Leim, einen Pinsel und Glitzer!

herbstlaub

Ich habe also die vom Augustinchen und Junomann gesammelten Herbstblätter zunächst unter dicke Bücher gepackt und ein wenig geplättet. Dann wurden sie mit Leim bestrichen (ich habe da so ein Fass mit speziellem Decopatch-Leim, aber sicher geht auch normaler Bastelkeber, es muss nur flüssig und leicht aufzutragen sein) und mit vieeeel Glitzer bestreut. Alles, was danach daneben fällt, kann ja wiederverwendet werden.

glitzerblaetter in the making glitzerblaetter in the making_1

Die typische Frage vom Junomann, als ich ihm stolz die glitzernden Blätter zeigte: Und was machst du jetzt damit? Tsss…Männer! Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Legt sie als Deko auf die Tischdecke! Oder klebt sie als Verpackungshighlight auf ein verpacktes Geschenk! Und mit einem Stock und ein bißchen Strippe könnt ihr ganz schnell ein goldiges Herbstmobile basteln, was in der Oktobersonne funkelt und garantiert ganz schnell wieder gesund macht!

Achja, und falls ihr Euch fragt, warum das hier jetzt der erste Teil der Glitzherbstdeko ist – die Regina wird schon ganz bald weiterglitzern!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

P.S. Und weil heute Dienstag ist, schicke meine Glitzerblätter noch schnell rüber zum CREADIENSTAG!

glitzerblätter als geschenkdekoglitzerblätter_mobile

 

 

Oh, du goldener Oktober!

DSCF0317

Hach, momentan ist es hier ja ein wenig ruhiger. Das liegt an Tieren. Ja, wirklich! Bei Regina sind es Kraniche, bei mir so ganz fiese kleine Schleimmonster. Hihi, ok, Schleimmonster kann man verstehen, aber Kraniche? Einmal im Jahr, da fliegen ganz viele Kraniche in Reginas Nachbardorf im Norden von Berlin. Also, wenn ich schreibe viele, dann meine ich Massen. Tausende! Und diesen Kranichen folgen dann ganz viele Vogelforscher und Naturliebhaber. Die meistens großen Hunger mitbringen. Und daher ganz viel von Reginas leckerem, selbstgebackenen Kuchen verspeisen. Ich war letztes Jahr um die Zeit auch dort – ein kleiner goldener Herbsttraum! Tausende Kraniche über nebelverhangenen Feldern, Kühe die gemächlich grasen, Kürbisse am Straßenrand und eine Oktobersonne, die all das in goldenes Licht taucht. Also, wer all das erleben will, ab ins Auto, auf nach Linum und Reginas wundervoll-leckeren Kuchen im Kleinen Haus probieren!

DSCF0322

Nun also weg von den Kranichen, hin zu meinen Schleimmonstern, die nun seit mehr als eine Woche ungefragt meine Gäste sind. Ich habe sie mehrfach höflich und freundlich gebeten, sich doch bitte eine andere Bleibe zu suchen, aber bis jetzt leider ohne Erfolg. So musste ich die doofen Viecher also am Sonntag mit zur Taufe unserer kleinen Nichte nehmen. Der Junomann hatte mich zuvor als angehender Patenonkel gebeten, doch noch eine individuelle Glückwunschkarte zu gestalten. Aus einem Sammelsurium aus aufgehobenen Geschenkpapierschnipseln, Masking Tape und Blümchenstickern wurde dann eine blumige Patchwork-Kirche. Nur als kleiner Tipp – bei Tchibo gibt es immer mal wieder Sets aus einfarbigen Karten und dazu passenden Briefumschlägen, perfekt zum individuellen Karten gestalten. Achja, und ein Füller ist auch Gold wert bei all den Geschenkanhängern und Glückwunschkarten – sieht einfach immer ein bißchen schöner aus als Kuli oder Fineliner.

DSCF2872

So sieht es nach einer spontanen Bastelaktion dann übrigens auf meinem Schreibtisch aus.

chaos am basteltisch

Die Taufe fand in einer alten Dorfkirche statt und es wurde auch Erntedank-Fest gefeiert. Ein wunderschön-geschmückter Altar, und da war sie wieder, die geliebte Oktobersonne mit ihrem goldenen Licht. Hach…

DSCF2978 DSCF2977_1

Meine selbstgestaltete Patchworkkarte schicke ich übrigens rüber zu den anderen vielen tollen Creadienstag-Projekten – hier geht’s lang zum Inspirieren!

Habt einen wundervollen Oktober und genießt die goldene Herbstsonne!

Adieu und bis bald,
Eure Uschi

P.S. Zum Schluss hier noch Augustinchens Herbstoutfit, das sie zur Feier des Tages getragen hat. Ist der kleine Mantel nicht allerliebst?

baby_mantel_zara_herbst

Rucki-Zucki Wickeltäschchen

IMG_6951

Es gibt ja Dinge, die man nicht braucht, aber besitzt, weil sie schön sind – davon habe ich….öööhm…sagen wir: ein paar! ;-). Und es gibt Dinge, die nützlich sind, aber häßlich, weshalb man dann einfach ohne sie auskommt.

Seit über fünf Monaten renne ich nun also entweder mit meiner (sehr hübschen, aber großen) Wickeltasche durch die Gegend, oder stecke mir schnell eine Windel & Feuchttücher in mein kleines Beutelchen, in dem sich dann der restliche Inhalt mit den Wickelutensilien vermischt und jedes Mal das große Kramen beginnt, sobald die Wickelei los gehen soll. Schuld sind diese häßlichen kleinen Wickeltäschchen für die Handtasche, die ich bis jetzt erfolgreich ignoriert habe, obwohl man darin super das Allernötigste verstauen kann und immer griffbereit hat.

Deshalb habe ich mir jetzt meine eigene genäht. Ganz einfach und ruckizucki. Und sie ist wirklich nützlich und nett anzuschaun! Juhuu! Inspiriert wurde ich dabei von der lieben Blanca von Kleine Kleinigkeiten, die dort Anfang des Jahres eine tolle Anleitung für ein super schnelles Täschchen gepostet hat, das ich immer wieder gern nähe, weil es so einfach und wandelbar ist.

Hier also meine „Mutation“ zur Mini-Wickeltasche:

Zuerst schneidet ihr den Außenstoff zu: 90x30cm.
Diesen einmal mittig Bügeln und dann beide Seiten erst über die Mitte hinaus einklappen und dann wieder aufklappen:

IMG_6936
Wieviel Platz ihr zur Mitte lasst, ist Geschmackssache, bei mir sind es 4cm auf jeder Seite.
Alles schön bügeln & dann rechts auf rechts am Futterstoff feststecken:

IMG_6944

Nun das Ganze mit dem Geradestich am Rand zusammennähen,
dabei an einer Seite eine Wendeöffnung lassen…

IMG_6945
…wenden, die Ecken ausstülpen und alles gerade bügeln.

IMG_6947

Da wo vorher die Wendeöffnung war, ist im Außenstoff ja eine kleine Delle nach innen. In diese nun beide Enden eines Gummibandes feststecken und dann nochmal das Täschchen ringsherum mit dem Geradestich versäumen:

IMG_6952
Durch das Versäumen wird die Wendeöffnung verschlosen,
das Gummiband befestigt & nochmal Stabilität erzeugt.
Nach Bedarf erneut Bügeln, fertig ist das Wickeltäschchen!

IMG_6955

IMG_6957
IMG_6956
IMG_6958
Das Ganze kann natürlich wie immer nach Lust und Laune verziehrt und abgewandelt werden. Lasst eurer Phantasie freien Lauf & lasst uns wissen, wie Eure Täschchen geworden sind. Gern auch auf Instagram #uschiundreginaDIY

Ich schicke diese Version nun zu den anderen Creadienstag-Projekten & wünsche euch noch einen schönen Abend!

Liebste Grüße vom Dorf,

Regina ❤

So war er, unser erster MiniPopUpShop

DSC_0443

Vor ein paar Wochen, ach, was schreib ich, MONATEN, tippelte mir Regina und fragte mich, ob ich vielleicht mal Lust auf einen kleinen Stand hätte. Wo wir all unsere Basteleien rauskramen und der Öffentlichkeit präsentieren können. Und vielleicht ja so gar das ein oder andere Stück bei dieser Gelegenheit verkaufen. Wegen Shop und so. Und dass es sich um ein Hoffest handeln würde, in einer kleinen, feinen Mosterei im Nachbardorf mit gaaanz vielen leckeren Äpfeln. Klar hatte ich Lust! Die WhatsApps sprangen hin und her, wir wollten Äpfel häkeln, Apfelkissen nähen, Äpfelchen für die Ohrlöcher kreiieren, Apfelttaschen machen (also, aus Stoff, nicht aus Blätterteig), Nackenkissen für alle, Baby-Halstücher (#einbabykannniegenughalstücherhaben), wir überschlugen uns geradezu vor Ideen. Naja, und dann … passierte erst mal nichts. Chronische Aufschieberitis nennt man das ja heutzutage. Schließlich war da die Hochzeit vom Uschi-Bruder, der erste Kindergeburtstag, die Silberhochzeit der Regina-Eltern, Augustinchen lernte laufen, Flipsi lachte sich laut über Hund Elisabeth kaputt, Uschi fuhr plötzlich wieder jeden Tag mit dem Petra-Auto zur Arbeit und…HUCH! Ist ja nur noch eine Woche!

Aufgeschreckt wie die Hühner werkelten wir also jeden Abend an unseren Nähmaschinen (die dann zwischendurch auch mal heißliefen „Aaaah Uschi, meine Nähmaschine gibt den Geist auf!“), befüllten Kissen, ließen Täschchen von freiwilligen Helfern umstülpen, schickten den Mann los, um noch mehr Material zu beschaffen, bogen Schmuckdraht…und doch, zwei Tage vorher traute sich dann eine von uns in den Raum zu werfen: „Aber wennwa jetzt absagen ist och doof, wa?“ Bestärkt von unseren Männern zogen wir es dann aber doch durch und standen letzte Woche also vor unserem Tisch auf dem Mostereihof, der da unser erster MiniPopUpShop werden sollte. Schnell wurden noch Preisschilder auf der Schreibmaschine getippelt, die vielen Kissen drapiert und dann saßen wir zwei stolz wie Frau Holle hinter unserem Stand. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, aber erfahrene Mitstreiter, die gegenüber ihre Keramik anpriesen (unter einem mitgebrachten Pavillon, voll die Profis also), liehen uns ein Stück Plane. Zum Glück, denn nach einer Weile fing es mächtig an zu regnen und wir retteten zuerst unseren MiniPopUpShop und dann uns selbst.

Und auch wenn aufgrund des Wetters nicht allzu viele unseren ersten kleinen Stand sahen, so haben wir auf jeden Fall die ein oder andere Dorf-Omi mit unseren Farben inspiriert, super-leckeren frisch gepressten Apfelmost getrunken (Presst man Äpfel? Oder quetscht man sie?), aßen jede Menge leckeren, selbstgebackenen Kuchen vom Kuchenstand und erfreuten neugierige Kinderaugen mit kleinen Stofferdbeerbroschen. Was wir mitnehmen? Ganz viel Respekt denjenigen gegenüber, die sich jedes Wochenende auf einen Markt stellen und ihr mit Herzblut Hergestelltes anpreisen, mit all den Zweifeln, die man da so hat, aber auch dem Stolz, was auf die Beine gestellt zu haben. Ob es eine Wiederholung geben wird? Bestimmt! Aber nicht sofort. Vielleicht ja im Advent? Pling*Pling* Lasst Euch überaschen!

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

Ganz beliebt – die kleinen Stofferdbeeren von Regina!DSC_0447

Täschchen kann man schließlich nie genug haben!  DSC_0444

Reginas bunte Knöpfe –  sind sie nicht sweet?DSC_0439

Zwischendurch mal schnell einen leckeren Apfelmost gezischelt…  äpfe-_waage

Frischer kann Apfelsaft nicht sein!äpfel_schaufel

Dem Regen mit lecker schmecker Blechkuchen getrotzt!kuchen mit zuckerstreuseln

Kirschkernkissen in Herzform:DSC_0437

Kleine Lätzchen, die mal im früheren Leben ein Vorhang waren! 🙂  DSC_0436

Uschis erste Schmuckkollektion, inspired by APPLES 🙂DSC_0434

Ich liebe ja Reginas Frottee-Knöpfe!   taschen_popupshop

Kleine Apfelohringe – sieht ja schon fast weihnachtlich aus! Pling*Pling*  ohrringe_popupshop

Uschis 10-Minuten-Papierlampion-Girlande

papierlampions_final

Wer diesen Blog ein wenig verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ich ja Dinge mag, die einfach und schnell zu machen und dabei noch richtig hübsch sind – so wie diese kleinen Papierlampions, die mich sofort an meine Kindergartenzeit erinnerten. Wie passend für den ersten Kindergeburtstag von Augustinchen, den wir am Samstag mit unserer Familie und lieben Freunden gefeiert haben (leider ist unser geplantes Picknick im Park aufgrund des verfrühten Herbstanfangs ins Wasser gefallen, deswegen musste das Wohnzimmer herhalten). Das Beste an meiner neuen Lieblingspartydeko ist, dass man so eine Girlande mal eben in 10 Minuten zaubern kann!

Alles was ihr dafür braucht, ist Papier, Schnur, eine Schere und etwas Kleber, oder wie bei mir Masking Tape (I LOVE MASKING TAPE!). Ein längliches Rechteck in der Mitte falten, wie auf dem Foto einschneiden, zusammenkleben, fertig!

papierlampions_zuschneidenpapierlampions_klebenpapierlampions_fertig

Zum Anbringen habe ich innen einfach ein Stück Schnur mit Tape befestigt und dann die Lampions über eine weitere Schnur gefädelt, die sich von Wohnzimmervitrine zum Fenster hängelt. Die Papierkugeln im Hintergrund gibt es übrigens bei Ikea.

So, und weil heute zufällig Dienstag ist, fliegen die kleinen Papierlaternen nun rüber zu den anderen feinen Creadienstag-Projekten!

Adieu und bis bald,
Eure Uschi

Creadienstag: MR & MRS Coffee Mugs

Mr. and Mrs. Coffee Mugs

Heute mal ganz schnell eine super easypeasy Mitbringselidee, wie in meinem Fall zur Hochzeit meines Bruders und seiner wunderschönen Braut. In meinem Kopf schwirren jetzt schon weitere Tassen mit meinen Lieblingszitaten, Punktetassen, Tassen mit Blumenrankeln, Schnurrbarttassen…meine lieben Freunde, sorry, aber zum nächsten Geburtstag bekommt ihr wohl jeder Eine!

Nun, alles was ihr dazu braucht, ist – logisch – eine einfache Tasse bzw. Kaffeebecher (z.B. günstig vom Möbelschweden), einen Porcellain-Paint-Stift (gibt’s im Bastelladen), Wattestäbchen bzw. Wattepads zum korrigieren und …naja…ein Zitat, ein Motiv, ein Muster, whatever!  Den Stift schütteln, ansetzen, losmalen, bzw. schreiben und fertig! Achtung, manchmal kommt aus dem Stift plötzlich ein ganzer Tropfen Farbe, daher nicht so stark aufdrücken und immer mal wieder ein wenig abstreifen, z.B. auf einem Blatt Papier. So lange die Farbe noch nass ist, kann man auch noch korrigieren, also unbedingt Wattestäbchen parat haben. Wenn das Ergebnis am Ende gefällt, muss das Ganze nur noch 4 Stunden trocknen und dann eine halbe Stunde in den Ofen (steht alles ganz genau auf dem Stift). Es soll wohl sogar spülmaschinenfest sein, obwohl ich das mal nicht so glauben mag.

Die fertig bemalten Tassen habe ich schließlich mit Geld und Kaffeebohnen gefüllt und einen passenen Geschenkkarton (das Set gab es übrigens bei Idee) mit selbstgemachten Liebeskonfetti und Liebesherzen dekoriert. Und diese fliegen jetzt rosarot-kitschig zum heutigen Creadienstag!

Adieu und bis bald,

eure Uschi

Mr. and Mrs. Coffee Mugs_twoMr. and Mrs. Coffee Mugs_balloon_heartMr. and Mrs. Coffee Mugs_balloon_heart_final