12 von 12 (Januar 2014)

Nachdem ich es ja im Dezember verpasst habe, am 12. meinen Tag mit 12 Fotos zu beschreiben, sollte das heute meine Aufgabe sein. Und ich hab auch ganz feine Fotos zusammenbekommen…und nun sitze ich hier also um kurz vor Mitternacht in einem zugigen Zimmer irgendwo im tschechischen Gebirge, draußen pfeift der Schneesturm und obwohl die Einrichtung unseres Ferienhauses an Vorwendezeiten erinnert, gibt es sogar Internet…und plötzlich fällt mir ein, dass mir so ein doofes Kabel fehlt, um meine Bilder auf den Rechner zu bekommen. Und daher habe ich beschlossen, dass dies nun also nur eine kleine Vorschau, ein Teaser sozusagen sein soll und schon morgen gibt es meinen Bericht! Ich verrate schon mal soviel – es wird ein Schlagzeug aus Töpfen vorkommen, der Busfahrer verirrt sich in den Wald von Aschenbrödel und am Ende wird es nochmal richtig schnell! Hihi… Wem das nicht reicht, hier schon mal die Beiträge aller anderen fleißigen Blogger, die bei der Aktion von „Draußen nur Kännchen“ im Januar mitgemacht haben!

Adieu und gute Nacht!

FORTSETZUNG:

Hach, nun sind wir von unserem kleinen Miniwinterurlaub mit vielen lieben Freunden also wieder zuhause angekommen und ich sitze entspannt mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa und genieße meinen restlichen freien Tag. Das Augustinchen ist total begeistert, nach 4 Tagen wieder mit all ihrem Spielzeug zu spielen, da nutze ich doch mal gleich die Gelegenheit, die versprochenen Fotos hochzuladen!

Los ging gestern alles mit dem Blick aus dem Fenster, in der Hoffnung, über Nacht wäre aus dem grauen Ort irgendwo im tschechischen Erzgebirge ein Winterwonderland geworden. Leider nur wie am Tag zuvor Schneesturm und grauer Himmel…brrrr…

AUSBLICK MARIANSKA ERZGEBIRGE

Also wird sich der warme Pulli übergeworfen und wir machen uns auf in den Aufenthaltsraum, wo schon der Tisch gedeckt ist. Zu meiner Überraschung ist Augustinchen heute total wild nach allem, was auf dem Obstteller liegt. Yeah!

Obstfrühstück

Dann gehts ruckzuck in die Spielecke – hier nur ein klitzekleiner Ausschnitt aus einem Sammelsurium an Spielzeugen von insgesamt 5 Kindern. Wir hätten einem Kindergarten Konkurrenz gemacht!

Spielecke

Und um die Singles und kinderlosen Pärchen in unserer Gruppe noch ein bißchen mehr zu ärgern, kommt eine Freundin auf die glorreiche Idee, ein Schlagzeug aus Töpfen zu bauen. Das wurde dann aber nach 5 Minuten wieder abgebaut. Haben dann nämlich auch die Eltern nicht mehr ausgehalten. Hüstel.

Topfschlagzeug

Hilft ja alles nichts, trotz Schneesturm trauen wir uns dann auch mal raus und machen einen kleinen Spaziergang. Für mehr als ein #fromwhereistand-Foto hat es leider nicht gereicht, ich musste dann nämlich entweder einen Schlitten ziehen oder Schneebällen ausweichen.

Schneespaziergang

Wieder in unserer Hütte angekommen, geht es gleich weiter zum Mittagessen in das „Hotel Berghof“, einem grüngestrichenen zweistöckigen Haus mit großen weißen Fenstern mitten im Wald. Die Spezialität des Hauses – Knoblauchbrotchips! Jeder von uns konnte maximal zwei davon essen – absoluter Knoblauchoverload!

Knoblauchbrotchips

Weiter ging es mit dem Bus in Richtung Altenberg, wo uns noch ein kleines Highlight erwarten sollte. Unser Busfahrer hatte sich allerdings eine etwas zu romantische Route ausgesucht und so wurde es zwischendurch ganz still, als wir uns auf viel zu engen Wegen durch den Wald von Aschenbrödel schlängelten. Wir hatten zwischenzeitlich Angst, irgendwelchen Langläufern die Loipen zu zerstören. Hihi…

Winterwald Aschenbrödel

Irgendwann kamen wir dann endlich am Ziel an (sorry für die verwackelte Aufnahme)…

Bobbahn Altenberg

…und bekamen direkt eine Führung! Das war schon irgendwie verrückt. Ein menschenleerer Ort mitten im Wald, diese riesige weiße Röhre und ab und zu ertönt eine weibliche Stimme durch die Lautsprecher mit „Bahn frei für Michael Müller“.  Ich habe mir vorgestellt, was Außerirdische sich wohl denken würden, wenn sie das erste Mal auf der Erde landen und eine Bobbahn entdecken…

Bobbahn Altenberg Start

Nach einer einstündigen Führung begann der lustige Teil der Veranstaltung – wir durften selber mal auf der Bahn fahren! Mit Helmen und Armschützern ging es auf Reifen das letzte Stück der Bahn runter – bei ungefähr 60 km/h war das ganz schön schnell!

Icetubing Altenberg

Zum Abschluss gab es dann auch noch Glühwein und heißen Kakao zum Aufwärmen.

Glühwein

Die Rückfahrt war dementsprechend ruhig…kleine wie große Kinder träumten von lauten Töpfen, Schnee und Außerirdischen.

Busnickerchen

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

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