Shake it, shake it – ein einfacher Geburtstagskuchen zum Schütteln

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Schon oft hatte ich von ihm gehört, dem Schüttelkuchen. Ungerechterweise habe ich ihn bisher augenrollend zusammen mit Selterskuchen in die Schublade „ braucht kein Mensch, lass uns doch bitte backen wie früher die Omis“ gepackt. Bis ich dann dieses Rezept hier zugesteckt bekam, mit dem Hinweis, dass sei ein wirklich ganz toller Kuchen, und so einfach! Ha, einfach, das mag ich! Als ich dann zum Geburtstag meines Bruders eingeladen wurde, wusste ich, nun wird geschüttelt.  Dafür habe ich eine einfache Plastikschüssel mit Deckel genommen. Die Enie nimmt ja dafür so eine Schüttelkuchenform. Was es nicht alles gibt! Also, der hier so gelobte Kuchen ist wirklich lecker, schön saftig vom geriebenen Apfel  und mit Mohn kriegt man mich ja immer, aber den Sinn des Schüttelns habe ich immer noch nicht verstanden. OK, man macht keine Rührbesen dreckig, aber dafür kann man die dann nachher auch nicht abschlecken – und  ihr hättet mich beim Schütteln sehen müssen, am Anfang noch ganz ängstlich-zaghaft, weil ich Angst hatte, der ganze Teig entlädt sich über den Küchenboden und später leicht aus der Puste, denn irgendwie ist das doch ganz schön anstrengend für die Oberarme. Statt dem im Originalrezept angegebenen Puderzucker zum Bestäuben habe ich mich dann für eine Glasur aus weißer Schokolade entschieden, die fand ich für einen Geburtstagskuchen dann doch glamouröser. Und ja, lange vorgenommen, habe ich ENDLICH mal eine Wimpelkette gebastelt, ganz easy aus Masking-Tape. Ging total schnell und was haben sie gejuchzt!
So, und hier nun das Rezept:
Für den Teig 350g Weizenmehl und eine Packung Backpulver in eine verschließbare Schüssel sieben, mit 150g Zucker und einer Packung Vanillezucker mischen. 4 Eier, 175 zerlassene und abgekühlte Butter und 150ml Milch dazu und dann: SHAKE IT! Dabei unbedingt zu diesem Lied hier tanzen!  Schüssel wieder öffnen und nachgucken, ob auch alles gut vermischt wurde, ansonsten weiterschütteln! Den Teig halbieren und unter die eine Hälfte einen geraspelten Apfel, unter die andere 30g gemahlenen Mohn ziehen. Apfelteig in eine Kuchenform geben (ich hab eine Kastenform genommen, es geht aber auch eine 24er Springform), dann den Mohnteig darauf und irgendwie versuchen,  einen tollen Marmoreffekt zu erzeugen – Regina, hast du vielleicht einen Tipp? Dann kommt der Kuchen bei  180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Heißluft für etwa 50 Minuten in den Ofen. Stäbchentest nicht vergessen! Kuchen kurz in der Form stehen lassen, aus der Form lösen, auf einen Kuchenrost stürzen und erkalten lassen. Anschließend habe ich 150g weiße Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen und zur Verzierung passend zu den Wimpeln blaue Zuckerkügelchen darüber gestreut. Mohn sieht aber bestimmt auch toll aus!
Adieu und bis bald,
Eure Uschi

 

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