Crincle Chocolate Cookies oder: Mal etwas GANZ EINFACHES backen

Letztes Jahr zu Weihnachten bekam ich von meiner Regina mit leuchtenden Augen ein rosa Buch voller süßer Träumchen in die Hand gedrückt – oder um es in ihren Worten zu sagen: „…es ist so herrlich rosa und inspirierend und rosa und lecker und rosa…“ Die Rede ist von Daniela Kleins „Klitzkleine Glücklichmacher“ von ihrem Ein klitzeklein(es) Blog.

Und nun, was soll ich sagen – es macht allein schon glücklich, wenn man es nur durchblättert. Wunderschön dekorierte Cupcakes, pastellfarbene Macarons, kunterbunte Cake Pops, mit Miniwimpeln bekettete Torten, Caramel und Schokolade fließt in zarten Tropfen…ähm, wo war ich?

Nun, das Buch ist ein Traum, allerdings muss ich ehrlich zugeben, macht es mich ein wenig ehrführchtig und so habe ich mich nie wirklich an eines dieser kleinen Wunder herangetraut…doch, es gab da ein Ereignis, welches ich schon fast aus meinem Gedächtnis verbannt hatte…es war im letzten Sommer und wir waren zur Schwiegeromas Gartengeburstagsfeier eingeladen und nun wollte ich Oma Gertrud mit Blaubeer-Cupcakes überraschen. Jetzt bin ich ja jemand, der Rezepte ursprünglich GENAU befolgen will und auf dem Weg dahin gerne abschweift, immer mit Ausreden wie „…naja, Himbeeren sind ja genau wie Blaubeeren…155ml Milch, ach 150 tun’s auch…Vanilleextrakt, die meint doch bestimmt Vanillezucker…“ Das Ergebnis waren damals zwar recht respektable Cupcakes, oder „Törtchen“, wie Oma Gertud sie dann nannte, allerdings musste mich zwischenzeitlich mein Juno davon abhalten, die Buttercreme vor Wut in den Ausguss zu kippen, nachdem er sich durch den Stapel an Plastikschüsseln zu mir durchgekämpft hatte und dabei Spuren im frischgefallenen Puderzuckerschnee auf dem Laminat hinterließ. Ja, ich war nach gefühlten 5 Stunden in der Küche gar nicht mehr so inspiriert und rosa-beflügelt, sondern beschloss, dass meine Talente wohl doch eher im Obstsalat schnippeln lagen.

Aber wie schreibt die liebe Dani doch so treffend in ihrem Buch: „Manchmal ist einfach der Wurm drin, es ist Montag, Vollmond und du bist mit dem falschen Fuß aufgestanden.“ So wird’s gewesen sein. Nun, nach ein paar Monaten Schmollen habe ich mir am Wochenende also wieder das wundervolle rosa Buch hervorgeholt und wollte diesmal etwas GANZ EINFACHES probieren, etwas was ich meiner lieben Nachbarin als Dankeschön für`s Babysitten schenken kann – und habe mich dann für die Crinkle Cookies entschieden. Die sind wundervoll schokoladig (werden nämlich auch mit flüssiger Schokolade gemacht…mmmmh), sehen aus wie kleine Brote und schmecken herrlich – und: meine Küche hat es diesmal auch überlebt.

Crincle Cookies

Für die Crincle Cookies benötigt ihr:

225 g Zartbitterkuvertüre, diese wird geschmolzen und nach dem Abkühlen mit 200 g Zucker (oder ein bißchen weniger, ich fand es ein wenig zu süß) und 60 ml Öl vermischt und dann mit 2 Eiern cremig verrührt. Dann kommt 1 TL Vanilleextrakt (oder Vanillezucker…und Regina verriet mir, dass sie immer Vanillepulver so nach Gefühl benutzt), 135 g Mehl, 1 TL Backpulver und eine Prise Salz dazu und alles wird zu einer homogenen Masse verarbeitet. Nun nur noch 75 g Walnüsse kleinhacken und unterheben. Dann aus dem Teig ca. 40 Kugeln formen und diese in Puderzucker wälzen. Im vorgeheizten Backofen für 12-14 Minuten bei 180 Grad Ober/Unterhitze backen.

Adieu und bis bald,

Eure Uschi

Advertisements

2 Gedanken zu “Crincle Chocolate Cookies oder: Mal etwas GANZ EINFACHES backen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s